Alles aus bei Allyouneed: Der Online-Marktplatz der DHL wird noch in diesem Jahr seine Pforten schließen. DHL-Paketchef Achim Dünnwald sprach nun in einem Interview über die Gründe.
2018 scheint kein gutes Jahr für die deutschen Marktplätze zu sein. Nachdem vor wenigen Wochen bereits der Handmade-Marktplatz DaWanda seine Schließung überraschend bekannt gab, folgte am vergangenen Freitag auch die von der DHL betriebene Plattform Allyouneed. In einer E-Mail informierte man seine Händler darüber, den Marktplatz in der zweiten Jahreshälfte 2018 offline zu nehmen. In einem Interview mit dem Bonner General-Anzeiger sprach DHL-Paketchef Achim Dünnwald jetzt über die Gründe, Allyouneed und dessen Ableger in Bonn, Allyouneed City, zu schließen.
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das habe ich schon vor drei Jahren kommen sehen. Hauptschuld ist der Managerfehler dass die Gebühren höher waren als bei Ebay und Amazon.
Kein Marktplatz hat eine Chance wenn er nicht 2 bis 3 % weniger Gebühren beim verkauf verlangt als Ebay oder Amazon. Dawanda das gleich Problem. Nur Check24 hat es kappiert. Wenn DHL bei den Paketen Kapazitätsprobl eme liegt es daran dass die Amazon zu stark gemacht haben. Selber schuld und die anderen Händler müssen es dann ausbaden. Letztendlich beherschen amerikanische Unternehmen unseren Onlinehandel. Also fleißig alle bei Amazon weiter einkaufen und die amerikanische Wirtschaft ankurbbeln. Damit der kleine Jeff oder Beff sich eine Rakete bauen kann. Viele Grüße und ein schönes Wochenende
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Die, denen die DHL jetzt die eh deutlich höheren Preise nun noch höher schrauben will, gehen dann zu dem, der eh schon ein Vielfaches weniger bezahlt und nehmen dort die Serviceangebote kostenpflichtig wohl oder übel an.
Dann hat die DHL noch mehr Paketmenge, aber zum viel niedrigeren Preis.
Clever! So wie es mit dem Marktplatz nicht geklappt hat, klappt es anscheinend mit Anderem wohl auch nicht so....
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