Adidas stößt seine Händler mit den Plänen zum Online-Direktvertrieb vor den Kopf. Der Hersteller grabe den Händlern mit seinen Online-Ambitionen selbst das Geschäft ab, heißt es. Der Beschwichtigungsversuch kommt nicht überall gut an.
Der Sportartikelhersteller Adidas muss sich derzeit mit seinen eigenen Händlern auseinandersetzen. Grund dafür sind die Online-Pläne des Unternehmens, die die Händler brüskieren. Wie das Handelsblatt berichtet, seien die Geschäftsinhaber von Intersport und Sport 2000 etwa „richtig sauer“, weil Adidas unter der Leitung von Kasper Rorsted seinen Online-Shop massiv ausbaut. Rorsted führt das Geschäft von Adidas seit knapp zwei Jahren und sieht den Online-Kanal als wegweisend für das Unternehmen an. Im Sommer 2016 verdoppelte der 56-Jährige das Umsatzziel für den eigenen Online-Shop bis 2020 auf vier Milliarden Euro. „Das ist ein Schlag ins Gesicht derer, die Adidas über Jahrzehnte groß gemacht haben“, heißt es dem Handelsblatt zufolge in Händlerkreisen.
Rorsted habe unterdessen seinen Vertriebsvorstand Roland Auschel damit beauftragt, die Wogen zu glätten. Auschel habe angekündigt, dass in der zweiten Hälfte des Wachstumsplans „Creating the New“ die Partner in die E-Commerce-Aktivitäten „viel stärker“ eingebunden werden sollen. Die Partner sollen in den unterschiedlichsten Bereichen stärker einbezogen werden. Interessant sei Auschel zufolge dabei, Kundendaten auszutauschen, zu analysieren und Kunden damit individueller ansprechen zu können. Erste Tests in den USA hätten zufriedenstellende Ergebnisse geliefert.
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Wenn Sie das selbst machen sind Sie näher am Markt und haben deutlich mehr Marge.
Der klassische stationäre Einzelhändler muß sein Heil im stationären Einzelhandel finden und sich dort neu erfinden. Früher "konnte er online mit den Preisen nicht mit" heute hat er im Onlinebereich keinen einzigen wirklichen USP .
Es gibt Beispiele von stationären Händlern die mit phantastischen Läden einen sehr professionellen Onlineshop als Multichannel-Er gänzung dazu genommen haben. Die haben Ihren Umsatz und die werden auch weiterhin wichtige Partner für die Markenherstelle r sein, den dort geht nicht nur der Kunde hin der einen Adidas XY kaufen will sondern auch der der einen Turnschuh sucht.
Letztendlich ist die breite Masse des Einzelhandels seit 15 Jahren am heulen und macht ansonsten weiter so wie immer.
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