Der DIY-Marktplatz DaWanda schließt zum 30. August 2018 überraschend seine Pforten. Händlern rät der Anbieter zum Wechsel zu Etsy – dafür wird eigens ein Import-Tool entwickelt.
Paukenschlag in der deutschen E-Commerce-Landschaft: DaWanda hat zum Wochenende – scheinbar nicht ganz freiwillig – verkündet, den Betrieb zum 30. August 2018 einzustellen. „Geplant war, Euch alle in Ruhe am Montag zu informieren. Wir sind sehr betroffen darüber, dass es nun anders gekommen ist“, heißt es in der Facebook-Mitteilung des Unternehmens. Gründerin und Geschäftsführerin Claudia Helming sieht sich zur Einstellung von DaWanda gezwungen. Man musste sich „in den letzten Jahren zunehmend eingestehen, dass es uns alleine nicht gelingen wird, das Wachstum weiter voran zu treiben.“
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2020 macht man gar keinen Hehl mehr daraus. Das nennt sich Räuberische Erpressung.
Auch wenn Sie diesen Kommentar nicht freischalten, ist die Wahrheit bekannt.
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"Welche Gebühren kommen bei Etsy auf mich zu?
Wenn Du für den Umzug zu Etsy das Import-Tool benutzt, fallen für Dich für den Umzug keine Gebühren an. für jedes transferierte Angebot (nicht die Anzahl der verfügbaren Produkte) erhältst Du eine Gutschrift der Einstellgebühre n. "
Ihr verlinkt doch auf die FAQ-Seite - lest sie durch.....
Wir haben heute den 19.07. - unsere Kunden werden über die beendeten Produkte, über Anzeigen, Prämien etc. bereits heute zu Etsy gelotst. Die beendeten Produkte, die älter sind als 2 Monate sind sogar bereits zu Etsy verlinkt - nicht, wie angekündigt ab dem 30.08.
Endkunden erhalten Mails, sie sollen ab sofort bei Etsy einkaufen, man winkt mit einem Einkaufgutschei n von 20€
Wir "Top-Verkäufer" werden mit einem Beratungsgesprä ch und einem 50€-Gutschein zum baldigen Umzug fast schon genötigt.
Das alles ist schon traurig genug - kann man nicht in Würde untergehen?
Und die Abmahn-Mafia steht schon bereit, um die Händler für nicht rechtskonforme Button-Lösungen abzumahnen.
Hier wäre das Geld in die rechtliche Verbesserung besser investiert, als uns täglich auf die Nerven zu gehen. Viele von uns haben zur Zeit besseres zu tun, als sich täglich zuspammen zu lassen.
Je mehr ich mich genötigt fühle, desto eher bin ich bereit, mir einfach mal eine Auszeit zu gönnen, bis sich eine passable Plattform auftut, bei der ich mich besser aufgehoben fühle
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