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Deutscher Lebensmittel-Online-Handel: Amazon und HelloFresh an der Spitze

Veröffentlicht: 15.06.2018
imgAktualisierung: 15.06.2018
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
15.06.2018
img 15.06.2018
ca. 2 Min.
Deutschland hat beim Thema im Vergleich zur internationalen Konkurrenz noch Nachholbedarf, wie das EHI in einer Studie belegt.


Amazon und HelloFresh sind einer Studie zufolge die umsatzstärksten Online-Anbieter für Lebensmittel in Deutschland. Im europäischen Vergleich haben wir aber noch großen Nachholbedarf.

Lebensmittel in Papiertüte
© KucherAV / Shutterstock.com

Die umsatzstärksten Anbietern von E-Food in Deutschland sind Amazon und HelloFresh, gefolgt vom Online-Angebot von Rewe. Während die Platzhirsche zwischen 100 und 200 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften, kommt Rewe auf 50 bis 100 Millionen. Die weiteren Anbieter wie Allyouneedfresh oder Mytime spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle. Aber auch die Zahlen der Top 3 werden relativiert, wenn man sich den internationalen Vergleich anschaut. Denn in den Niederlanden, in Frankreich oder vor allem in Großbritannien hat das Online-Geschäft mit Lebensmitteln bereits einen ganz anderen Stellenwert. Das besagt die aktuelle EHI-Studie "Lebensmittel E-Commerce 2018", in der das EHI die 15 umsatzstärksten Anbieter in zehn Ländern untersucht hat.

EHI-Studie Lebensmittelhandel
© EHI

Umsatz ausbaufähig

In Großbritannien erreichen mit Asda.com und den Online-Auftritten von Sainsburys und Tesco gleich drei Anbieter die größte Umsatzklasse von bis zu einer Milliarde Euro Umsatz. Frankreich ist mit Deutschland (trotz geringerer Bevölkerungszahl) in etwa gleichauf, Amazon kommt hier allerdings mit 50 bis 100 Millionen Euro nur auf den dritten Platz. In den Niederlanden erreicht die größte Plattform Ah.nl mit geschätzten 200 bis 500 Millionen Euro Umsatz höhere Werte als Amazon in Deutschland.

Services und Frische

In Großbritannien bietet etwa ein Drittel aller Anbieter ihren Kunden eine Versandkosten-Flatrate an, in der Schweiz sind es 13,3 Prozent. Deutschland kommt hier nur auf 6,7 Prozent. In Großbritannien bieten zudem zwei Drittel der Anbieter die Abholung in einer Filiale an, in Deutschland sind es nur 20 Prozent. Ebenfalls zwei Drittel der Anbieter im UK bieten frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Fleisch an, in Deutschland tut dies immerhin die Hälfte – obwohl die Dichte an Lebensmittelgeschäften in Deutschland mit über 37.000 sehr hoch ist.

EHI-Studie Lebensmittelhandel
© EHI

Die gesamte Studie mit allen Ergebnissen kann an dieser Stelle heruntergeladen werden.

Veröffentlicht: 15.06.2018
img Letzte Aktualisierung: 15.06.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Heidemann
18.06.2018

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dann wollen wir mal hoffen ,das die gleich ein paar Schweinemast-Be triebe angeschlossen haben - oder landet das dann in Nord- oder Ostsee als Fischfutter ?
(also die üblichen paar Kilo die weggeschmissen werden)