Der Online-Handel mit Matratzen ist ein dichtbesiedeltes Geschäftsfeld. Beim Kampf um die Kunden wird nicht nur mit Dumpingpreisen geworben, sondern auch versucht die Mitbewerber mit Abmahnungen aus dem Rennen zu kegeln.
Sie heißen Emma, Casper, Eve und unterbieten sich aktuell immer weiter. Die Rede ist von Matratzen-Unternehmen, die ihre Produkte aktuell fast schon zu Dumpingpreisen am Markt anbieten. Erst letzte Woche hat das US-Unternehmen Casper angekündigt, hierzulande seine Matratze Casper Essential für 225 Euro in den Verkauf zu bringen. Schon heute zieht das deutsche StartUp Emma Matratzen nach und bietet seinerseits ein neues Modell für schlappe 290 Euro an. In beiden Fällen wurde die gleiche Zielgruppe ausgemacht: Junge und preisbewusste Kunden, häufig Studenten, die erstmal ihre eigenen vier Wände einrichten müssen.
„Mit der Essential möchten wir gezielt ein urbanes Publikum zwischen 20 und 35 Jahren ansprechen“, so Casper-Europachef Constantin Eis gegenüber dem Handelsblatt. „Wir möchten den Kreis der Menschen erweitern, die sich unsere Produkte leisten können und eine Alternative auf dem Markt anbieten.“
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