Behindern Foodora und Deliveroo aktiv die Arbeit der Gewerkschaften? Die Vorwürfe von aktiven und ehemaligen Fahrern der beiden Essenslieferdienste stoßen bei den StartUps auf Unverständnis.
Immer wieder wurden die Arbeitsbedingungen bei den Lieferdiensten Foodora und Deliveroo beklagt. So sollen die Fahrer beispielsweise selbst für die Reparaturkosten ihre Räder aufkommen. Um mehr Rechte zu erlangen, wollen sich die Angestellten in Gewerkschaften organisieren, doch angeblich blockieren sowohl Foodora als auch Deliveroo die Ausübung solcher Betriebsräte. Wie in einem Bericht von Zeit Online zu lesen ist, wurde Mitarbeiter, die sich gewerkschaftlich organisierten, sogar gekündigt. Auf die Vorwürfe reagierte Foodora jetzt mit einem entschiedenen Dementi. „Die Aussage, wir würden arbeitsbedingte beziehungsweise gewerkschaftliche Organisation verhindern, weise ich entschieden zurück“, wird ein Sprecher auf Gründerszene mit Verweis auf NGIN Food zitiert.
Das Berliner StartUp habe bereits seit vergangenem Jahr einen Betriebsrat und man arbeite nach eigenen Aussagen eng zusammen. Dies sei bei der „weiteren Optimierung der Arbeitsbedingungen all unserer fest angestellten Fahrer in Deutschland“ entscheidend.
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