Sicherheit und M-Commerce wird groß geschrieben
Bezug nehmend auf das Ebay-Herbst-Update und die Einführung von HTTPS-Standards zieht der Online-Marktplatz die Zügel an. Händler, die noch nicht auf den Sicherheitsstandard umgestellt haben, werden künftig abgestraft. Ab März 2018 wird bei Angeboten, die noch veraltete http-Inhalte enthalten, nur noch einen Ausschnitt der Artikelbeschreibungen angezeigt. Dieser Ausschnitt muss dann von den Nutzern extra angeklickt werden, um die Artikelbeschreibung komplett angezeigt zu bekommen. Wer also noch nicht auf den HTTPS-Standard umgestellt hat, sollte dies dringend nachholen, denn nur so können Händler vermeiden, dass Nutzer Warnhinweise beim Öffnen der Angebote angezeigt bekommen.
Anpassung gibt es auch in puncto mobile Ansicht. Um die Ebay-Shops für die mobile Kauferfahrung zu optimieren, werden „alle nicht individualisierten eBay Shops auf das neue Shop-Design umgestellt, welches an das Design der eBay-Homepage und der neuen Produktseiten angepasst ist“. Dieser Vorgang soll im Hintergrund ablaufen, was bedeutet, dass Ebay Shop-Abonnenten sich nicht mit der Problematik befassen müssen.
Weitere Änderungen im Überblick
Anpassung gibt es auch bei den Ebay-Marketing-Tools. In dem Bereich „Sonderaktion + Preissenkung“ und bei „Anzeigen“ hat Ebay „verschiedene Verbesserungen“ angekündigt. So wird unter anderem im Bereich „Sonderaktion + Preissenkung“ das Zeitfenster für den sogenannte „Bisher-Preis“ angepasst. Der Zeitraum, in dem der Artikel auf der Ebay-Plattform zum Verkauf angeboten wird, um den „Bisher-Preis“ als Streichpreis anzuzeigen, beläuft sich nun auf 14 Tage.
Beim Verkäufer-Cockpit Pro gibt es „eine relativ einfache Änderung“. Ab Juni 2018 wird es einen Überblick über Anfragen von Käufern geben. Dadurch sollen Händler dazu in der Lage sein, Käuferanfragen fristgerecht zu lösen und die Verkäuferstandards weiterhin einzuhalten. Eine allgemeine Standard-Änderung wird es nicht geben.
Wie gewohnt wird es zudem Änderungen der Kategorien und Artikelmerkmale geben. Diese berücksichtigen E-Commerce-Standards und neueste Produkttrends und vereinheitlichen die Kauferfahrung bei Ebay weltweit.
Eine vollständige Übersicht über die Neuerungen für gewerbliche Ebay-Verkäufer im Frühling 2018 kann im Verkäuferportal eingesehen werden.
Kommentar schreiben
Antworten
ich nehme mal an Ihr Beitrag - war doppelt so Humorvoll - gleich noch im Gedenken an den 29.02. oder schon vorgezogener April-Scherz !?
also wenn man 10 Jahre bei ist (anfangs noch privat-Account´ s - die dann regelmäßig - angemahnt und /oder geschlossen wurden weil sie zu gut liefen) jetzt 8 Jahre gewerblich bei ,was es in der Zeit an Preiserhöhungen ,neuen drangsalierunge n und Vor-Vor-Schrift en gab (wie nennt sich das ??? EBAY-Grundsätze ??? ,den Rest spare ich mir mal wieder) passt nicht auf die Milka-Herde.
die Krönungen sind u.a. Gebühren auf´s Porto ,Kontaktverbot und jetzt neu 5 Cent Aktionärssteuer
@Petra Langer
also nicht fertiges Verkaufsportal - aber auf jedenfall günstiges Angebot zum "selber einrichten":
www.strato.de/webshop/
allerdings kein automatisches Update vom Händlerbund (oder sich geändert ?) ,und muss dann entweder das "Standard-Model l" verwenden oder das Strato-Hauseige ne ?
Ihre Antwort schreiben
Antworten
ich stimme dir vollkommen zu den ich habe das gleiche Problem, wenn ich alles abziehe an Kosten inklusiv Händlerbund stehe ich im Moment bei 0 Gewinn.
Ich überlege auch schon die ganze Zeit wo es eine besser Plattform zum Verkaufen gibt.
Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ebay muss man mitleben und nicht rummeckern!
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Die Gebühren sind schon hart für Vielverkäufer...
2 Schritte vor, 1 Schritt zurück, 2 Schritte vor, 1 Schritt zurück...
Auch wenn es sich nach Spinner etc. anhört:
Leute... versucht unbedingt autarker zu leben, diese Kostenspirale (nicht nur von ebay) nimmt immer mehr zu!
Und wenn ihr nicht genug verdient über Monate, bitte sucht euch etwas anderes oder andere Produkte. Es bringt nichts, wenn ihr kein Einkommen habt, trotzdem arbeitet und das meiste Geld an Gebühren zahlt.
Wer 12 Stunden am Tag arbeitet muss nicht erfolgreich sein! Zeit (und Gesundheit) ist das wichtigste Gut des Menschen!!
Ihre Antwort schreiben
Antworten
es war keinesfalls Absicht, die Gebührenänderun g zu „unterschlagen“ . Leider haben wir von dem genauen Ausmaß der Gebührenänderun g (fixe Anteil der Verkaufsprovisi on von 0,05 EUR pro verkauftem Artikel) sowie der erhöhten Verkaufsprovisi on bei Händlern mit dem Status „Unterdurchschn ittlich“ erst nach Veröffentlichun g des Artikels erfahren.
Es war keinesfalls die Absicht, irgendetwas zu verschweigen.
Sämtliche Informationen zu den neuen Gebühren finden Sie
verkaeuferportal.ebay.de/.../ und verkaeuferportal.ebay.de/.../.
Mit besten Grüßen
die Redaktion
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Wenn diesen ständigen Gebührenerhöhun gen und Erschwerungen im Shop-Handling wenigstens auch mit steigenden Verkäufen einhergehen würden. Aber leider ist das Gegenteil der Fall: Wir sind seit 13 Jahren Ebay-Händler. Insbesondere seit 2015 stagnieren die Umsätze und sind besonders in letzter Zeit rückläufig. 4.Quartal 2017/Weihnachts geschäft: Minus 20%!!! - und das bei 30% mehr Artikeln als in 2015. Im gleichen Zeitraum haben sich Umsätze über unseren eigenen Webshop verdreifacht! Es kann also nicht an unseren Produkten liegen.
Tatsächlich steigt bei Ebay gerade in den letzten Monate deutlich die Zahl der Retouren und auch die Zahl der Doppeltbestelle r, Abbrecher und Nichtzahler. Es drängt sich der Eindruck auf, dass gerade Ebay-Neukunden das System nicht verstehen. Etwas kaufen, obwohl sie es (noch) gar nicht wollten, oder etwas kaufen und dann die Zahlungsabwickl ung nicht verstehen. Oder gleich zwei- oder dreimal auf Kaufen klicken, weil sie den Kaufvorgang nicht verstehen. Hier hat Ebay im Moment mal wieder eine Baustelle.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
bei einem Artikel für 1€ gehen schon 40cent + prozentualer Anteil an eBay+paypal!
Das sind abzüglich Steuern in einigen Kategorien weniger als 40% die dem Händler bleibt!
Ich kündige mein Abo noch heute
Ihre Antwort schreiben