Kriminalität ist ein Faktor, der für Unternehmen aller Art gefährlich ist. Selbst große fallen gelegentlich auf perfide Maschen herein – das belegt eine neue Studie, die sich mit der sogenannten „Chef-Masche“ beschäftigt hat.
Es klingt eigentlich nach einer Betrugsmasche, wie aus einem Film: Ein Betrüger gibt sich übers Telefon oder via E-Mail als Vorgesetzter bzw. Weisungsberechtigter aus und bringt Angestellte dazu, hohe Summen auf ein angegebenes, ausländisches Konto zu überweisen. Nicht selten werden die betroffenen Angestellten dabei auch unter enormen zeitlichen und emotionalen Druck gesetzt, sodass sie schlussendlich die Überweisung tätigen – in der Annahme, eine offizielle Anweisung auszuführen.
Eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hat herausgefunden, dass in den vergangenen 24 Monaten ganze 40 Prozent aller größeren deutschen Unternehmen mindestens einmal Ziel einer solchen „CEO-Fraud“-Attacke geworden sind. Mit Blick auf alle deutschen Unternehmen liegt die Quote bei 46 Prozent, was einen enormen Anstieg bedeutet, denn 2016 lag sie noch bei viel geringeren 36 Prozent.
Und in nicht wenigen Fällen hatten die Betrüger dabei sogar Erfolg.
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