Dem Kunden kann man es doch nie recht machen. Zwei Tage Lieferzeit ist zu lang, 4,90 Euro Versand ist zu teuer und es ist ja wohl ein Unding, dass Allyouneedfresh mir auf dem Land kein 2-Stunden-Zeitfenster für die Lieferung anbietet. Bitte kostenlos.
Die Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg haben in dieser Woche den „Marktcheck Online-Lebensmittelhandel“ veröffentlicht. Darin kommen sie zu dem Schluss, dass Großstädter von Rewe, Allyouneedfresh und Co. viel mehr profitieren als Brandenburger im Speckgürtel von Berlin, für die solche Angebote „keine alltagstaugliche Alternative“ sind.
Nun ist es ja grundsätzlich eine gute Sache, wenn die Verbraucherzentralen oder etwa Stiftung Warentest Produkte und Services testen, damit der Verbraucher auch abseits von Kundenbewertungen abschätzen kann, wo sich Mängel befinden. Ich bin gerade auf der Suche nach einem Fahrrad-Kindersitz für den Nachwuchs und da will ich natürlich sichergehen, dass ich einen zuverlässigen Vertreter kaufe. Wenn mir die Stiftung Warentest dann sagt, dass der teure Römer Mängel hat, dann finde ich das hervorragend, weil man sich vielleicht doch vom Preis und der Marke blenden lässt. Wenn es um Sicherheit oder Funktionalität geht, dann sind entsprechende Vergleiche und vor allem Mängel-Hinweise Gold wert.
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