Cewe scheint die ersten Negativfolgen seiner Umsatzsteuererhöhung beim Produkt Fotobuch gut verkraftet zu haben. Die vorläufigen Geschäftszahlen des Fotodienstleisters sprechen für ein erfolgreiches Jahr 2017.
Statt seine Urlaubsbilder in den Tiefen des eigenen Computers verstauben zu lassen, nutzen viele Konsumenten Fotobücher, um die eigenen Erlebnisse auch analog immer griffbereit zu haben. Dass dieses Vorgehen weiterhin beliebt ist, zeigen auch die vorläufigen Geschäftszahlen von Cewe. Wie das Unternehmen jetzt selber bekanntgab, konnte 2017 ein Umsatzanstieg von 1,1 Prozent auf 599,4 Millionen erzielt werden. Das operative Geschäft vor Steuern und Zinsen erhielt einen Aufschwung um 4,7 Prozent auf 49,2 Millionen Euro. Besonders das Weihnachtsquartal war erfolgreich: In diesen Monaten hat Cewe „39,1 Prozent des Gesamtumsatzes und 93,6 Prozent der erwirtschafteten Erträge“ verzeichnet, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung bekannt gab.
„Das Weihnachtsgeschäft 2017 war ein erneuter Beweis für die Kraft der Marke Cewe. Trotz der Umsatzsteuererhöhung v. a. in Deutschland auf Fotobücher konnten wir in der zweiten Jahreshälfte die Absatzmenge beim Cewe FOTOBUCH sogar leicht steigern“, heißt es von Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender der Cewe Stiftung & Co. KGaA. Die Oldenburger hatten erheblich mit der Umsatzsteuererhöhung von sieben auf 19 Prozent zu kämpfen, konnten dies aber durch ein starkes viertes Quartal wieder aufholen.
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