Rückschläge und Gerichtsverfahren
Die Londoner Nahverkehrsbehörde hatte im September 2017 angekündigt, die Lizenz von Uber nicht zu verlängern. Dabei wurde verstärkt auf die Verantwortungslosigkeit des Unternehmens hingewiesen. So würde der Fahrdienstvermittler Straftaten nicht melden und besonders achtlos bei medizinischen Kontrollen von Fahrern vorgehen. Da Uber in Berufung ging, darf der Fahrdienstanbieter vorerst noch weiter in London agieren. Schon im Frühsommer dieses Jahres soll der Fall jedoch vor Gericht wieder verhandelt werden.
Zu der endlosen Reihe von Rückschlägen des Unternehmens muss man den Rücktritt des Mitbegründers und langjährigen Chefs Travis Kalanick im vergangenen Juni zählen. Dies geschah, nachdem Uber wegen Technologie-Diebstahls verklagt wurde und durch Sexismus- und Diskriminierungsvorwürfe in die Kritik geriet. Nun soll der ehemalige Expedia-Chef, Dara Khosrowshahi, als Nachfolger Uber wieder auf den richtigen Kurs bringen.
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