Um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen, will H&M künftig einen großen Teil seiner Investitionen in den Online-Handel stecken. Den Filialen droht dagegen ein umfangreicher Abbau.
Hennes & Mauritz (H&M) stand einmal für moderne Mode zu günstigen Preisen. Heute ist H&M eher ein Beispiel für verschlafene Branchenentwicklungen. Online-Konkurrenz wie Zalando ist längst vorbei gezogen, selbst stationär zieht das Preis-Versprechen angesichts von Billigketten wie Primark nicht mehr. Das machte sich in den vergangenen Jahren in den Umsatzzahlen bemerkbar. Die Umsätze sind rückläufig, der Gewinn im letzten Quartal 2017 sackte von sechs Milliarden schwedischen Kronen im Vorjahr auf vier Milliarden (umgerechnet 402 Millionen Euro) ab. Ein Grund dafür dürften auch hohe Lagerbestände aus dem letzten Quartal sein, die wohl auch das Ergebnis zu Jahresbeginn drücken werden, so die WirtschaftsWoche.
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