Wie es scheint, ist Kaufhof nicht an einer Übernahme durch den Karstadt-Eigner Signa interessiert. Um den Weg aus der Krise zu finden, ist stattdessen ein massiver Abbau der Personalkosten geplant. In den kommenden Jahren sollen hunderte Mitarbeiter gehen.
Drei Milliarden Euro – so viel Geld soll der Karstadt-Eigentümer Signa (rund um den Unternehmer René Benko) Ende 2017 angeboten haben, um das Traditionshaus Kaufhof zu übernehmen. Doch zu dieser Übernahme wird es nun anscheinend nicht kommen.
Wie die Wirtschaftswoche berichtet, hat der kanadische Mutterkonzern von Kaufhof, Hudson’s Bay (HBC), die Offerte des Konkurrenten ausgeschlagen – darauf hätten sich demnach „Management und Aufsichtsrat von HBC verständigt“. Das Unternehmen will wohl ohne Übernahme die Krise überstehen. „Ein Sprecher von HBC wollte dies nicht kommentieren und verwies auf eine ältere Stellungnahme von HBC in der es hieß, man werde das Angebot pflichtgemäß prüfen und sich anschließend äußern“, heißt es weiter.
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