Vorläufige Insolvenz: Curated-Shopping-StartUp Kisura kämpft mit Problemen

Veröffentlicht: 01.02.2018
imgAktualisierung: 01.02.2018
Geschrieben von: Christian Laude
Lesezeit: ca. 2 Min.
01.02.2018
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Das Curated-Shopping-StartUp Kisura muss vorläufig Insolvenz anmelden, da eine wichtige Finanzierungsrunde geplatzt ist.


Das Curated-Shopping-StartUp Kisura muss vorläufig Insolvenz anmelden. „Wir kämpfen für eine Lösung, die Arbeitsplätze sichert und unsere Kundinnen weiterhin mit den schönsten Looks versorgt“, verspricht jedoch Kisura-Gründerin Tanja Bogumil.

Zusammengestellte Box von Kisura

© Kisura

Das Feld der Curated-Shopping-Anbieter könnte sich schon bald lichten: Nach exklusiven Informationen von Gründerszene muss das Berliner Unternehmen Kisura vorläufig Insolvenz anmelden. Wie bei vielen StartUps, die bisher das gleiche Schicksal ereilte, soll eine wichtige Finanzierungsrunde kurzfristig gescheitert sein, wodurch schlichtweg nun die finanziellen Mittel fehlen, da sich Kisura noch nicht selbst tragen könne. Ähnlich erging es im letzten Jahr auch dem Blumen-StartUp Bloomy Days, das letztendlich dann von Fleurop übernommen wurde.

Kisura-Geschäft läuft weiter

Das bedeutet jedoch, zumindest aus jetziger Sicht, noch nicht das komplette Ende von Kisura. Gegenüber Gründerszene meint Kisura-Gründerin Tanja Bogumil: „Wir kämpfen für eine Lösung, die Arbeitsplätze sichert und unsere Kundinnen weiterhin mit den schönsten Looks versorgt.“ Bogumil selbst sowie Linh Nguyen als weitere Gründerin sollen das Unternehmen zunächst weiter leiten und für den Erhalt der geschätzten 65 Mitarbeiter kämpfen. Das Vorhaben soll gemeinsam mit dem Berliner Rechtsanwalt Knut Rebholz umgesetzt werden.

Das vorläufige Insolvenzverfahren von Kisura kommt durchaus überraschend, auch wenn es in der letzten Zeit doch etwas ruhiger um das Curated-Shopping-StartUp für Frauen gewesen ist, das sich in eine Riege mit vergleichbaren Unternehmen wie Outfittery und Modomoto reiht. Im Januar 2016 hatte Kisura knapp eine Million Euro an Fördermitteln aus dem Pro-Fit-Programm der Investitionsbank Berlin erhalten und das Geld unter anderem in eine „Sporty Box“ sowie einen Live-Chat zur Modeberatung gesteckt. Im August 2016 wiederum gab Kisura eine Kooperation mit der Juwelierkette Christ bekannt.

Veröffentlicht: 01.02.2018
img Letzte Aktualisierung: 01.02.2018
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Christian Laude

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