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Ebay-Chef Devin Wenig fürchtet vor allem starke Regulierung

Veröffentlicht: 29.01.2018
imgAktualisierung: 29.01.2018
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
29.01.2018
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ca. 2 Min.
Ebay-CEO Devin Wenig hat sich zu der Marktentwicklung geäußert. Das Unternehmen fürchtet dabei vor allem starke Regulierung, die sich negativ auswirken könnte.


Ebay-Chef Devin Wenig will auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos großen Optimismus beobachtet haben. Trotzdem äußert sich Wenig auch vorsichtig hinsichtlich des Marktes. Dieser sei sprunghaft und könnte durch Regulierungen stark eingeschränkt werden.

Paket mit Ebay-Paketband
© ShutterStockStudio / Shutterstock.com

„Wir sind in einem starken Markt aktiv“, erklärte Devin Wenig auf dem Davos-Panel „CEO Outlook 2018“. Wie eCommerceBytes berichtet, sehe Ebay sich in einer Ausgangslage, um die Kaufgewohnheiten der Kunden weltweit beobachten zu können. Und die Kunden scheinen dem Unternehmen Mut zu machen: „Sie geben Geld aus“, erklärte Wenig und meinte gleichzeitig, dass der Markt vermutlich stärker als in den vergangenen sechs Jahren sei.

Trotzdem bezeichnet der Ebay-CEO den Markt auch als „sprunghaft“ und erklärte, dass es sich „nicht wie ein stabiles, einfaches Umfeld“ anfühle. Ebay beobachte vor allem das Risiko extremer Verluste („Tail-Risk“) und politische Risiken weltweit.

Tech-Unternehmen müssen „erwachsen werden“

Das größte Risiko sieht Wenig offenbar in starker Regulierung. Dabei gehe es vor allem um den Technologie-Sektor, erklärte der Ebay-CEO. In anderen Märkten sei die Regulierung derweil zurückgefahren worden, im Technologie-Sektor habe sie aber zugenommen, so Wenig. Ebay beobachte diese Entwicklung sehr genau. „Ich glaube nicht, dass jede Regulierung schlecht ist“, räumte Wenig ein. „Diese Unternehmen sind sehr wichtig für die Wirtschaft und es ist an der Zeit, dass sie erwachsen werden und eine verantwortungsbewusste Rolle in der Gesellschaft übernehmen.“

In einem Interview mit CNBC erklärte Wenig, dass Ebay sich auch auf ein „starkes, relevantes Kundenerlebnis“ konzentriere. Zudem handele es sich bei Ebay um „eine Marke, die für mehr als einzigartige Produkte steht, denn das ist es, was wir verkaufen.“ Auf die Bedeutung von Lieferzeiten angesprochen, erklärte Wenig, dass das nur ein Faktor von vielen sei, der für Kundenzufriedenheit sorge. „Es geht dabei um eine Kombination aus Kosten, Geschwindigkeit und Komfort“, so der Ebay-CEO. Dieser Mix sei es, der dem Unternehmen einen Vorteil im Wettbewerb verschaffe.

Veröffentlicht: 29.01.2018
img Letzte Aktualisierung: 29.01.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Peter Lustig
30.01.2018

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eBay hat Angst vor Regulierung dabei überreguliert eBay selbst alles mögliche. Die Händler Regularien sind schon enorm aber selbst haben Sie Angst davor wie witzig. Den Vorteil im Wettbewerb verschafft sich eBay auf Kosten der Händler weil vom Porto zieht sich eBay auch gleich noch satte Provision, ist eigentlich ne Frechheit gruselig gruselig .... was ein Glück ich verkaufe nicht mehr auf eBay