Deutschland steht nach elf Jahren Wachstum wirtschaftlich gut da. Doch in puncto Digitalisierung habe man hierzulande noch deutlich Nachholbedarf, wenn es nach Angela Merkel geht. Die Bundeskanzlerin hatte die Entwicklung der Digitalisierung in ihrer Rede am Mittwoch im Wirtschaftsforum in Davos thematisiert und dabei für den hiesigen Markt sehr kritisch gesehen. Besonders betroffen seien davon die Bereiche Schule, Bildung als auch die Verwaltungssysteme.
Deutschland hinke im europäischen Vergleich deutlich hinterher, wenn es um den Fortschritt der Digitalisierung geht. Dies war eine der Kernaussagen, die aus ihrer Rede am Mittwochnachmittag vor dem Plenum des Weltwirtschaftsforums in Davos hervorging. Deutschland müsse aufpassen, bei diesem Thema nicht abgehängt zu werden, sowie den Wandel zur Industrie 4.0 meistern, wie heise berichtet.
Länder wie Estland sind den Deutschen laut Angela Merkel bei diesem Thema weit voraus. Hier seien Verwaltungen sowie öffentliche Dienste bereits im Zeitalter der Digitalisierung angekommen. Auf dem hiesigen Markt hingegen sind die Bereiche Schule, Bildung sowie Verwaltungen besonders betroffen. Um die Digitalisierung nun weiter voranzubringen, müsse die Regierung für StartUps neue Anreizsysteme schaffen. Zudem ist die Regierung an einer Kooperation mit Frankreich interessiert, um im europäischen Vergleich noch Schritt halten zu können.
Kommentar schreiben