In Burgkunstadt in Oberfranken werden fortan Konzepte erarbeitet, die sich allesamt mit der Zukunft des Online-Handels auseinandersetzen. Am E-Commerce-Campus werden die unterschiedlichsten Fragestellungen in Seminaren und Workshops behandelt, Konferenzen abgehalten und Fachpersonal ausgebildet.

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Verschiedene Institutionen und Unternehmen aus Oberfranken haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam an der Zukunft des Online-Handels zu forschen. Dazu gehören konkret die staatlichen Hochschulen, die ihren Sitz in Oberfranken haben (Universität Bayreuth, Universität Bamberg, Hochschule Coburg, Hochschule Hof), die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT, die Baur Versand GmbH & Co KG und einige weitere regionale Unternehmen. Unterstützt wird das Vorhaben vom Bayerischen Wirtschaftsministerium, das „in Form einer Anschubfinanzierung der Innovationslabore [...] jeweils 200.000 Euro“ beisteuert, wie es in der Pressemitteilung heißt.
In insgesamt fünf Laboren erfolgt die Forschungsarbeit, die unterschiedliche Fragen beantworten soll. „Verändert sich das Kaufverhalten, wenn nur noch Smartphones benutzt werden? Welche Daten dürfen Handelsunternehmen benutzen, um zu sehen was die Konsumenten wollen? Wie kann Virtual und Augmented Reality bei der Produktpräsentation eingesetzt werden? Will der Kunde solche Angebote? Welche Technologien spielen bei der Kommunikation mit Kunden künftig eine Rolle?“ – Das sind einige der Fragen, die in Oberfranken auch in Seminaren, Workshops und Konferenzen behandelt werden.
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