Der Handelskonzern Metro konnte das Weihnachtsgeschäft nur minimal für sich nutzen. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Quartalszahlen hervor. Positiv wurde allerdings das Wachstum des Online-Geschäfts bewertet.
Speziell die Weihnachtszeit lässt die Kassen von Lebensmittelhändlern ordentlich klingeln. Aus dieser konnte der Handelskonzern Metro im vergangenen Jahr allerdings kaum ein Wachstum ziehen. Wie die jetzt veröffentlichten Quartalszahlen zeigen, kamen die Umsätze im vierten Quartal 2017 auf 10,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von minimalen 0,2 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. Noch schlechter sah es bei der Supermarktkette Real aus: Hier sanken die Umsätze um 0,5 Prozent.
Grund für das Abschneiden sind neben den negativen Wechselkurseffekten auch die schlecht laufenden Geschäfte in Russland. In den Monaten Oktober bis Dezember, erfahrungsgemäß das wichtigste Quartal für Metro, lief es in den russischen Läden besonders kläglich. Die Verschiebung des chinesischen Neujahrsfestes sowie weniger Verkaufstage nannte das Unternehmen außerdem.
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