Der Essenslieferdienst Deliveroo hat die EU dazu aufgefordert, Arbeitsplätze in der Gastronomie zu schützen. Innovative Unternehmen sollten zudem nicht zu stark reguliert werden. Deliveroo verweist auf das Wachstumspotenzial der Branche.
„Unser On-Demand-Lieferservice ist ein großer Jobmotor – europaweit“, heißt es in der Stellungnahme von Deliveroo. Das Lieferdienst-StartUp hatte sich mit der Forderung, die EU solle Arbeitsplätze in der Gastronomie schützen und innovative Unternehmen nicht unnötig regulieren, in den laufenden Konsultationsprozess zur europäischen Säule sozialer Rechte eingebracht. „Für ein modernes Leben in einer modernen Wirtschaft müssen Unternehmen auch moderne Arbeitsbedingungen anbieten können“, führt Felix Chrobog, General Manager von Deliveroo in Deutschland, weiter aus.
Deliveroo fordert auch, dass die eigenen Kurier-Fahrer von der EU besser geschützt werden müssen. Im bestehenden Arbeitsrecht sei es dem Unternehmen zufolge nicht möglich, Flexibilität und Sicherheit unter einen Hut zu bringen. Wäre die Flexibilität eingeschränkt, resultiere das in einer sinkenden Zahl an Fahrern – und das würde sich schlecht auf Kunden und Restaurants auswirken. Diese Meinung vertritt man zumindest bei Deliveroo.
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