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Kindermode: H&M sorgt mit rassistischer Werbung für Aufsehen

Veröffentlicht: 09.01.2018
imgAktualisierung: 09.01.2018
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 3 Min.
09.01.2018
img 09.01.2018
ca. 3 Min.
Shitstorm für die schwedische Modekette H&M: Das Unternehmen hat jetzt mit einem äußerst rassistischen Bild für Kindermode geworben.


Das Internet vergisst nie! Diese Erfahrung musste jetzt auch die Modekette H&M machen. Die Schweden sorgten mit einer rassistischen Werbung für Aufsehen. Auch wenn das Bild inzwischen gelöscht wurde, kursiert es nach wie vor auf Twitter und erhitzt die Gemüter der User.

Puppe mit leerem Kopf
© Alex_Po / shutterstock.com

Das war wohl nichts, H&M. Die Modekette Hennes & Mauritz sieht sich aktuell einem ausgewachsenen Shitstorm ausgesetzt. Grund ist eine äußerst unpassende und rassistische Produktpräsentation. Im britischen Webshop hat die Bekleidungsmarke eine neue Kollektion präsentiert, darunter ein Pullover mit der Aufschrift „Coolest monkey in the jungle“ (zu Deutsch: „Coolster Affe im Dschungel“). Dieses wurde ausgerechnet von einem kleinen farbigen Jungen getragen. Weil das noch nicht schlimm genug war, stellte man ihm noch einen weißen Jungen mit dem Shirt „Survival Expert“ (zu Deutsch: „Überlebensexperte“) daneben.

 

Sturmlauf auf Twitter

Entsprechende Reaktionen ließen natürlich nicht lange auf sich warten. Auf Twitter liefen die User Sturm, bezeichneten H&M als unverantwortlich und riefen sogar zum Boykott der schwedischen Modekette auf.

Inzwischen wurde das Bild zwar gelöscht und eine Sprecherin entschuldigte sich für die unglückliche Werbung, dennoch werden die Schweden durch diese Aktion wohl einige Kunden verloren haben.

H&M ist übrigens nicht das einzige Unternehmen, welches durch eine fragwürdige Produktpräsentation auf sich aufmerksam gemacht hat. Erst im vergangenen Jahr gab es äußerst unpassende Bilder auf Amazon für eine Plus Size Leggings.

Veröffentlicht: 09.01.2018
img Letzte Aktualisierung: 09.01.2018
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Matthias Schmitz
13.01.2018

Antworten

Provokation ist das Mittel zur Verkaufsförderu ng .
Soviel dazu dass Firmen jedes Mittel recht ist wenn man sie lässt .
Jede Entschuldigung, Relativierung oder Distanzierung der Verantwortliche n, die mit Sicherheit kommen wird, gehört dabei zum Gesamtkonzept ..
Wir leben offenbar immernoch sehr archaisch. Keines weiteren Kommentars würdig .