Facebook und WhatsApp stehen erneut im Mittelpunkt aktueller Entwicklungen. – Und wieder geht es um die potenziell unerlaubte Nutzung von gesammelten Kundendaten, die von einem Unternehmen an das andere weitergegeben werden.
Der Messenger-Dienst WhatsApp darf keine Nutzerdaten mehr an sein Mutterunternehmen Facebook weitergeben. Diese Anweisung hat die französische Datenschutzbehörde CNIL gegeben und zugleich auch eine Frist gestellt. Wie The Verge mit Verweis auf die französische Behördenseite schreibt, hat WhatsApp nun einen Monat Zeit, dieser Anweisung zu entsprechen.
Die Anweisung ist eine Reaktion auf neue Nutzungsbedingungen, die WhatsApp im vergangenen Jahr eingeführt hatte und die es dem Unternehmen eben erlauben sollen, Daten mit dem Mutterkonzern Facebook zu teilen. Ziel dieser Datenweitergabe sei es, den Nutzern passgenaue Werbung auszuspielen, neue Sicherheitsmaßnahmen zu entwickeln und den Bereich „Business Intelligence“ zu stützen (also die Auswertung von Daten, um die eigenen Geschäftskonzepte zu verbessern).
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