Der Online-Tickethändler Eventim hat sich etwas Neues ausgedacht, um weiter zu wachsen: Exklusivverträge mit Veranstaltern sollten das eigene Angebot noch besser machen – und natürlich die Konkurrenten ausstechen. Von dieser Idee zeigte sich das Bundeskartellamt jedoch alles andere als begeistert.
Egal ob Operngänger oder Heavy-Metal-Fans, ob Kabarett- und Musical-Liebhaber oder Freunde der Schlagermusik – wer gern auf Veranstaltungen geht, der dürfte vom Online-Ticketverkäufer Eventim zumindest schon gehört haben. Um die eigene Marktposition weiter auszubauen, wollte das Unternehmen Exklusivverträge mit Veranstaltern und Vorverkaufsstellen eingehen.
Auf Basis solcher Vereinbarungen hätte Eventim den Kunden exklusive Angebote unterbreiten können, die eben bei keinem anderen Ticketverkäufer zu finden wären. Doch das Bundeskartellamt ist entsprechenden Plänen des Tickethändlers nun zwischengegrätscht. Wie Spiegel Online mit Verweis auf die Wettbewerbsbehörde schreibt, dürfe Eventim „nicht vereinbaren, dass Tickets ausschließlich oder zu einem Großteil nur über das System ‚Eventim.net‘ verkauft werden“.
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Tickets auch um ca 5% teurer als vom offiziellen Veranstalter angegeben.
Ich werde Eventim in Zukunft meiden!
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Ich habe selbst einen Versandhandel und wenn ich so etwas bringen würde, dann würde bald keiner mehr bei mir bestellen. So etwas spricht sich herum, aber wenn man eine Monopolstellung wie Eventim hat, dann kann man sich das wohl erlauben.
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