Der Essenslieferdienst Foodora muss sich schon seit Längerem die Vorwürfe zu schlechten Arbeitsbedingungen gefallen lassen. Jetzt sind wohl auch die Verhandlungen mit der Fahrervertretung FAU gescheitert.
Die Kuriere von Foodora sind unzufrieden: Schlechte Kommunikation, befristete Arbeitsverträge und keine Kostenübernahme für die Reparatur kaputter Räder sind nur ein Teil der Vorwürfe, welche sich Foodora aktuell gefallen lassen muss. Bereits seit Monaten laufen nun schon Gespräche zwischen dem Essenslieferdienst und der Fahrervertretung FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union). Diese Gespräche haben nach Angaben von Gründerszene jetzt ein jähes Ende gefunden. „Wenn Foodora sich an keine unserer Absprachen hält, dann müssen wir davon ausgehen, dass es ihnen mit den Verhandlungen nicht ernst ist“, wird Leonhard Herrmann, Fahrer bei Foodora und Mitglied im Verhandlungsteam, auf dem Portal zitiert. Foodora beteuert allerdings, man sei „weiterhin offen für den Austausch.“
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