Aufgrund mehrerer Datenschutzverstöße muss Facebook in Spanien eine Strafe von 1,2 Millionen Euro zahlen. Das Netzwerk habe nicht nur Facebook-Nutzern geschadet, sondern auch Nutzer, die gar keinen Facebook-Account haben.
Facebook sammelt tagtäglich Daten seiner Nutzer und setzt sie für Werbezwecke ein. Doch die Nutzer müssen der Erfassung und Verwendung ihrer Daten noch immer zustimmen. In Spanien hat das soziale Netzwerk aber offenbar ohne ausdrückliche Einwilligung der Nutzer die Daten erfasst und verwendet. Die spanische Datenschutzbehörde AEPD störte sich Heise Online zufolge daran und hat nun eine Geldstrafe gegen das Netzwerk ausgesprochen. Facebook muss wegen Verletzung der Datenschutzbestimmungen nun 1,2 Millionen Euro zahlen.
Facebook habe in zwei schweren und einem sehr schweren Fall das spanische Datenschutzgesetz verletzt, erklärt die AEPD. Für die ersten beiden Verstöße soll Facebook nun je 300.000 Euro, für den sehr schweren Verstoß 600.000 Euro Strafe zahlen. So habe Facebook unter anderem auch Daten kommerziell genutzt, die vom spanischen Gesetz besonders streng geschützt seien. So seien Nutzerdaten zu Religionszugehörigkeit, Ideologien und Sex-Themen erfasst und verwendet worden.
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