Als meine Großeltern noch in ihren 20ern waren, sahen Innenstädte anders aus, als ich sie zu meiner Teenager-Zeit kennen gelernt habe. Damals bestanden Innenstädte noch aus kleinen Läden. Die sogenannten Tante-Emma-Läden und andere kleine Läden wie Boutiquen beherrschten das Stadtbild. Und dann kamen die großen Ketten. Dann kamen die Shopping-Center, die außerhalb der Ballungsgebiete an Stadträndern errichtet wurden. Einkaufstempel nach US-amerikanischem Vorbild sogen die Leute aus den Innenstädten ab, kleine Läden und Fachhändler verschwanden immer mehr und machten großen Ketten Platz. Allein in meiner Wahlheimat Leipzig finden sich auf wenigen Metern mehrere H&Ms.
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