US-amerikanischen Firmen wie Apple, Facebook und Amazon wird vorgeworfen, legale Schlupflöcher zu nutzen, um nicht die vollen Steuern in Europa zahlen zu müssen. Dagegen lehnen sich Deutschland und Frankreich nun auf. Die Regierungen sollen entsprechende Gesetzeslücken schließen.
Zukünftig soll es bessere Regelungen geben, die eine „realistische Besteuerung“ von US-amerikanischen Firmen sicherstellen. Deutschland hat zusammen mit Frankreich und anderen Partnern die aktuellen Steuerschlupflöcher scharf kritisiert, die es Unternehmen wie Apple, Google, Facebook und Amazon erlauben, ihre Steuerlast zu minimieren. Mitte September sollen erste Vorschläge zur Verbesserung in Tallinn bei einem EU-Treffen vorgestellt werden. Den amerikanischen Firmen wird vorgeworfen, ihre Gewinne in Länder mit minimalem Steuersatz zu verlagern. Als Beispiel wird das „Steuerparadies“ Irland genannt.
Zusätzlich sollen Firmen speziellen Sonderkonditionen wie Steuernachlässe erhalten haben, wenn sie sich in einem EU-Land angesiedelt haben. Erst vor einem Jahr kam heraus, dass es solche Absprachen zwischen Irland und Apple gab. Damals wurde der US-Konzern dazu verdonnert, Unternehmenssteuern in Höhe von 13 Milliarden Dollar an das Land nachzuzahlen.
© Statista
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solange es innerhalb der EU Steuerparadiese gibt,
ändert sich gar nichts.
Nächste Riesenbaustelle ist die Umsatzsteuervermeidung
tausender Chinahändler mit Dumpingpreisen auf Plattformen.
Dem Fiskus entgehen Milliarden.Aber wehe ich gebe meine
Umsatzsteuervor anmeldung am 11. statt am 10. des Monats ab.
Kommt sofort ein Brief mit Strafandrohung. Wirklich passiert.
Aber weshalb tätig werden,Arbeitne hmer,Mittelstan dsunternehmer und kleinere Händler
zahlen ja brav ihre Steuern und sorgen für fettes Steueraufkommen .
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