Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen wird von Kriminellen angegriffen – nicht etwa im „echten“ Leben, sondern über das Internet. Immer häufiger gehen solche Angriffe mit der Verschlüsselung von Daten einher: Die Angreifer fordern dann Lösegeld und versprechen im Gegenzug, die verschlüsselten Daten wieder freizugeben. In jüngster Zeit sorgten solche groß angelegten Ransomware-Attacken immer wieder für Aufsehen. Eine neue Studie gibt Einblicke in die Thematik.
Sind Unternehmen bereit, Lösegeldforderungen an Online-Angreifer zu zahlen? Eine neue Studie von Malwarebytes, einem Spezialisten für Online-Sicherheit, ist dieser Frage nachgegangen. Und die Antwort lautet: Die meisten sind es nicht. Im Rahmen der Studie, bei der mehr als 1.050 Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern befragt wurden, gaben laut Gulli.com drei von vier Firmen (72 Prozent) an, dass sie grundsätzlich nicht bereit seien, Lösegeld zu zahlen.
Die Studie wurde länderübergreifend in Nordamerika, im UK, in Frankreich und Deutschland sowie in Australien und Singapur durchgeführt und hat somit sozusagen auch grenzüberschreitende Aussagekraft über die Standpunkte von Unternehmen.
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