Walmart will Amazon die Stirn bieten. Doch das Sortiment des Unternehmens ist verglichen mit dem des Pure-Players winzig. Nun sucht Walmart nach neuen Handelspartnern in Kanada, Großbritannien und China – doch einige Hürden könnten die Händler abschrecken.

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Walmart muss im Kampf gegen Amazon aufholen und dabei scheint sich das Unternehmen auf Händler aus Übersee verlassen zu wollen: Wie Reuters berichtet, hat Walmart Händler in China, Kanada und Großbritannien eingeladen, ihre Waren auf dem US-Marktplatz zu verkaufen. So will Walmart sein Sortiment erweitern und sich gegen Amazon stärken. Der Online-Pure-Player verfügt über ein ungleich größeres Sortiment und hat damit eine deutliche Vorteilsposition.
Zudem erfüllt Walmart mit diesem Schritt einen wichtigen Kundenwunsch: Nicht alle Produkte, die die Kunden kaufen wollen, werden in den USA gefertigt – auch wenn Präsident Trump das gern so sehen würde. Und bisher finden die Kunden diese Produkte vor allem bei einem Anbieter: Amazon.
Für die Händler aus dem Ausland gibt es allerdings einige Hürden, wenn sie auf dem Walmart-Marktplatz verkaufen wollen: Zum einen muss das Fulfillment der Bestellungen von einem Warenhaus durchgeführt werden, das sich in den USA befindet, zum anderen müssen die Händler eine Rücksendeadresse in den USA für Retouren bereitstellen. Der Kundenservice der Händler müsse zudem in den Geschäftszeiten der USA verfügbar sein.
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