Wer sein Online-Geschäft noch immer stiefmütterlich behandelt, verliert schon jetzt einen hohen Anteil vom potenziellen Umsatz. Diese Kernaussage geht aus dem aktuellen E-Commerce-Report 2017 hervor, welcher von der E-Commerce Foundation zusammen mit dem Händlerbund und weiteren Partnern entwickelt wurde.
82 Prozent der deutschen Internetuser haben im Jahr 2016 auch etwas online gekauft. Der E-Commerce macht inzwischen knapp 13 Prozent des gesamten Einzelhandelumsatzes aus. Grund genug, den Online-Handel in diesem Jahr noch ernsthafter zu verfolgen. Die Prognosen des aktuellen E-Commerce-Reports gehen nämlich davon aus, dass dieser Anteil in Zukunft noch deutlich ansteigen wird. Der Umsatz im deutschen E-Commerce hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Waren es 2015 und 2016 jeweils 12 Prozent mehr, erwarten die Experten für 2017 eine Umsatzsteigerung von 39 Prozent auf rund 73 Milliarden Euro. Aktuell beläuft sich der Wert auf knapp 53 Milliarden Euro. Händler können sich eine stiefmütterliche Online-Strategie also kaum noch leisten.
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