Durch Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datendiebstahl entsteht den hiesigen Unternehmen ein Schaden von 55 Milliarden Euro im Jahr. Laut der entsprechenden Bitkom-Untersuchung sind oftmals aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens verantwortlich für den Angriff.

© jdwfoto - Shutterstock.com
Der Digitalverband Bitkom hat eine umfangreiche Studie durchgeführt, die deutlich macht, wie sehr Unternehmen mit Dingen wie Wirtschaftsspionage, Sabotage und Datendiebstahl zu kämpfen haben. Für die Studie wurden 1.069 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche branchenübergreifend befragt. Das Ergebnis: 53 Prozent der deutschen Unternehmen hatten in den letzten zwei Jahren mit derartigen Angriffen zu kämpfen, wodurch ein Schaden in Höhe von rund 55 Milliarden Euro pro Jahr entstanden sein soll.
17 Prozent der befragten Unternehmen wurden demnach sensible Daten gestohlen – insbesondere in Form von E-Mail (41 Prozent) und Finanzdaten (36 Prozent). Aber auch Hardware-Geräte wie Laptops oder Smartphones werden häufig entwendet, denn davon war knapp jedes dritte Unternehmen betroffen. 17 Prozent wurden wiederum Dokumente wie Papiere, Muster oder Bauteile entwendet.
Kommentar schreiben