Der Internetriese Amazon soll in den USA mit Rabatten geworben haben, die es so eigentlich gar nicht gab. Diese Vorwürfe wurden jetzt im Zuge der Übernahme von der Bio-Supermarktkette Whole Foods laut. Aktuell werden die Anschuldigen von der US-Wettbewerbsbehörde untersucht.
Amazon wird von einer Verbraucherschutz-Organisation in den USA beschuldigt, seine Kunden mit Rabattaktionen in die Irre zu führen. Wie winfuture berichtet, soll die Wettbewerbsbehörde in den USA aktuell untersuchen, inwieweit die von Amazon angebotenen Rabatte tatsächlich der Wahrheit entsprechen. So soll der Versandriese überhöhte Referenz- und Listenpreise verwendet haben, um die entsprechenden Rabatte größer erscheinen zu lassen.
Nach Angaben von Verbraucherschützern wurden im Juni rund 1.000 Produkte auf der Website von Amazon analysiert. Bei rund der Hälfte aller Produkte wurden die Rabatte auf Grund der Listenpreise ausgegeben. Zusätzlich konnte festgestellt werden, dass die Preise bei 61 Prozent der Produkte in den drei Monaten zuvor noch unter dem Listenpreis lagen. Hier habe Amazon seinen Kunden also einen Rabatt suggeriert, den es gar nicht gibt.
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