Ist Amazon Prime Wardrobe das neue große Ding im Mode-Onlinehandel? Glaubt man den gängigen Medien, ist der neue Service ein Game Changer. Nun hat sich Amazon Konkurrent Otto dazu geäußert und fragt zurecht, warum so ein Hype darum gemacht wird.
Amazon hat für die USA den neuen Fahion-Service Prime Wardrobe vorgestellt. Das wurde natürlich auch in Deutschland nicht übersehen. Die Berichterstattung war Amazon sicher.
Überraschend nun die Meldung der Otto Group. Thomas Steck, Direktor Kundenservice und Logistik bei Otto, hat sich auf dem hauseigenen Unternehmensblog zu „Amazon Prime Wardrobe“ geäußert und lässt an dem Konkurrenten und seiner Idee nur wenig Gutes. Aber dazu gleich mehr. Vorher geht er nämlich mit den Medien, „Beobachter und Branchenexperten“ ins Gericht. So kann er beispielsweise nicht verstehen, warum „die etablierten Player „Angst“ haben müssten“ vor dem „Schreckgespenst“. Denn als revolutionär oder disruptiv versteht er den neuen Service nicht, eher das Gegenteil: Er macht deutlich, dass der Service „erst anprobieren, dann kaufen“ eigentlich nichts anderes ist, als der in Deutschland so beliebte Kauf auf Rechnung. Welchen Otto nach eigenen Angaben bereits seit 1950 anbietet.
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