Das Modehaus Zalando will sich neben seinem Versandgeschäft in Zukunft noch ein weiteres Standbein aufbauen. Als „Betriebssystem der Modewelt“ will das Berliner Unternehmen zum Dienstleister für Logistik und Kundenanalyse werden.

© Zalando
Der Online-Händler Zalando baut sein Portfolio weiter aus und will sich ab sofort als Internet-Dienstleister für andere Modeunternehmen etablieren. Wie Vorstandsmitglied Robert Gentz jetzt bei der Hauptversammlung bestätigte, will Zalando in Zukunft Kundenanalysen und Logistikleistungen anbieten. „Es ist letztlich das Ziel, die Zalando-Plattform als eine Art Betriebssystem der gesamten Modewelt zu etablieren“, so Gentz in einem Bericht der Internet World. Zalando möchte andere Firmen dabei unterstützen, das eigene Geschäft zu optimieren. Zusätzlich bietet sich die Zalando-Website als Plattform für den Vertrieb anderer Modemarken an.
Um den neuen Herausforderungen Herr zu werden, arbeiten unter den rund 12.000 Mitarbeitern bereits an die 1.600 digitalen Entwickler. „Damit sind wir eines der größten Technologieunternehmen in Europa und diese Position wollen wir auch weiter ausbauen“, so Vorstandsmitglied Rubin Ritter. Trotz dem Ausbau zum Dienstleister sind stationäre Geschäfte bei Zalando nach wie vor nicht in Planung – abgesehen von Outlet-Stores.
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