Amazon behandelt als Fulfillment-Dienstleister hauseigene Sendungen erheblich besser, als dies bei „Non-Amazon-Sendungen“ der Fall ist. Und auch der Kunden-Support soll bei letzteren fast nicht vorhanden sein. So lauten die Vorwürfe eines Händlers, der mit erheblichen Problemen beim Versand zu kämpfen hatte.

Bevorzugt Amazon direkte Amazon-Sendungen in größerem Maße als „Non-Amazon-Sendungen“? Der aktuelle Fall eines Händlers lässt diese Vermutung zumindest aufkommen. Dieser nutzt Amazon sowohl für den Fulfillment-by-Amazon-Prime-Versand als auch, zumindest in einigen Fällen, um Aufträge von anderen Plattformen zu versenden – also „Amazon-Fulfillment“, wie ein vermeintlich herkömmlicher Fulfillment-Dienstleister.
Seinen Schilderungen zufolge klappt auch letzteres „in der Regel“ innerhalb von zwei Tagen. Bei in etwa 20 Prozent aller Pakete kann es auch mal drei bis vier Tage dauern, bis der Versand erfolgt. In manchen Fällen soll der Versand jedoch selbst nach einer Woche noch nicht zustande gekommen sein, wie er gegenüber OnlinehändlerNews erklärt. Seine Behauptung: Amazon betrachte „Non-Amazon-Sendungen“ als „absolute Nebensache“ und reagiere oftmals auch nicht „auf jede Art von Nachfrage“.
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