Das angeschlagene Warenhaus Karstadt will in Zukunft nationalen und internationalen Online-Händlern Flächen für den Verkauf ihrer Waren anbieten. Mit dieser Offensive will man dem Abwärtstrend bei den Umsatzzahlen der letzten Jahre entgegenwirken. Nach Angaben von Karstadt gab es schon erste Gespräche mit potenziellen Partnern.
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Karstadt will sich zu einer Art Marktplatz weiterentwickeln. Wie das Unternehmen jetzt bekannt gab, will man in Zukunft Online-Händlern aus dem In- und Ausland eine Warenfläche anbieten. „Das ist für internationale Händler ein Angebot, wenn diese über den deutschen Markt nachdenken“, betont Karstadt-Chef Stephan Fanderl in einem Bericht im Tagesspiegel. Nach Angaben von Fanderl hat man schon eine Partnerschaft mit dem spanischen Warenhausbetreiber „Sfera“ geschlossen. Das Sortiment soll ab August in einem Großteil der deutschen Karstadt-Filialen erhältlich sein.
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