Amazon muss sich schon seit Monaten mit dem Problem der Fake-Shops beschäftigen. Um den betrügerischen Machenschaften auf seiner Plattform ein Ende zu bereiten, scheint das Unternehmen aber mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

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Für den Händler war es eigentlich nur ein kleiner Vorgang: Nachdem er sein Geschäftskonto zu einer anderen Bank verlegt hatte, wollte er die Bankverbindung in seinem Amazon-Verkäuferkonto ändern. Schließlich sollten die Einnahmen aus seinen Verkäufer ja weiter bei ihm landen. Doch mit diesem Klick löste der Händler eine Kette aus, die ihn zwischenzeitlich an den Rand der Existenznot gebracht hat. Denn Amazons Algorithmus hat den Shop nach der Änderung der Bankverbindung als Fake-Shop identifiziert und prompt gesperrt. So beschreibt es ein betroffener Händler gegenüber OnlinehändlerNews.
Die Änderung der Bankverbindung ist zugegebenermaßen ein Hinweis auf mögliche betrügerische Machenschaften. Oft genug haben Betrüger echte Shops gekapert, die Bankverbindung geändert und so Händler um viel Geld gebracht. Das Fake-Shop-Problem auf Amazon nimmt kein Ende (wir berichteten). Dass das Unternehmen allerdings direkt die Sperrung des Accounts durchführt und keine zweite Verifikation vorzunehmen scheint, ist alarmierend.
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Auch unsere Erfahrungen waren mehr als gruselig, wir haben nach ca. 5 Monaten alle Artikel bei Amazon wieder raus gelöscht, bevor alles zu spät ist. Eine gute Entscheidung. Es ist nur eine Frage der Zeit wann Konten gesperrt werden aus undurchsichtige n Gründen., und die Hilfe liegt von Seiten Amazon bei keinem echten Interesse weiter zu helfen. Wir hatten selbst nach einer unbegründeten Entscheidung von Amazon, Amazon angeschrieben, wir hatten nach "84 TAGEN" Ja genau, nach 84 Tagen eine Rückantwort erhalten, da stand drin, das wir Sie angeschrieben hätten, wenn es noch ein Problem gibt sollen wir uns innerhalb 48 Stunden melden, ansonsten wir das Ticket geschlossen :-)))) Das war alles....
War uns auch egal, da wir schon alle Artikel ca. 60 Tage vorher raus genommen haben :-)))
Auch einen befreundeter PC Teile Händler hat Amazon unbegründet raus geschmissen, warum weiß er bis Heute auch nicht. Amazon hatte noch rund 20.000 Euro einbehalten, es wurden ca. 100 Mail´s geschrieben und unzählige Anrufe getätigt, es kam dann immer, ja wir leiten das weiter...... Er wartet nun seit ca. 1 Jahr auf die 20.000 Tausend Euro, kommt aber nichts....
Wer auf harte Erfahrungen steht, die aber keine braucht, sollte sich unbedingt bei Amazon als Händler an melden, da wir man schon bei der Anmeldung feststellen, wieviel Freude dies mit sich bringen kann :-)))
Liebe Händler macht Euer eigenes Ding, guter Onlineshop usw.
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Gruß Bernd (ex Amazon Erfolgsgeschich te)
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Strafanzeige läuft noch. Bin mal gespannt was rauskommt.
Es gibt keine Vorteile bei Amazon für Händler. Absolute Unterwürfigkeit gegenüber Amazon, kein Kundenservice, keine Kontaktaufnahme für schnelle Problemlösung und nicht zuletzt erhöhte Abmahngefahr durch schwachsinnige Regelungen von Amazon.
Wer Lust hat, kann ja mal die AGBs (sind ja eigentlich nur Richtlinien) von Amazon durchlesen. Verschachtelte untereinander verweisende Richtlinien, die es fast unmöglich machen, die AGBs zu entschlüsseln. Zudem kommen dann noch Sonderrichtlini en dazu, die sich erst zeigen, wenn man gegen diese Sonderrichtlini en verstößt.
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ich bin ebenfalls von der Sperrung betroffen, hatte mich letzen Freitag im Hotel eingeloggt ... zack gesperrt.
Generell habe ich mittlerweile nach ca. 18 Monaten ein sehr schlechtes Bild von Amazon und Ihrem Umgang mit Händlern.
Ich habe es auch satt immer für andere leute Fehler bestraft zu werden (Artikelbeschei bung / Bilder / etc.)
Auf keinem anderen Marktplatz ist die Reklamationsquo te / Rücksendequote so hoch wie bei Amazon.
Ich werde bei Amazon keine Klimmzüge mehr unternehmen und mich stattdessen auf andere Marktplatze konzentieren.
Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass der HB auch in der Pflicht ist um in solchen Situationen etwas für seine Mitglieder zu tun.
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Es reichte wohl auch die Einwahl durch uns von einem zweiten Computer aus.
Dann kam die E-Mail, dass ein Hackerangriff vermutet wurde. D.H. genaugenommen ging das "rote Fähnchen" und gab keine Auskunft warum und erst 1-2 Dtunden später kam die E-mail, dann war aber auch sofort das Konto dicht.
Das Zwei Schritt Verfahren wurde daraufhin eingerichtet, der Antrag eingereicht. Das Ganze dem Verkäuferservic e und der Verkäufer Performance mitgeteilt und heute gegen halb sieben abends sollte eine Rückmeldung auf den Antrag kommen, die Verkaufserlaubn is wieder freizugeben.
Am Fähnchen im Verkäuferkonto sind keinerlei Nachrichten mehr, auch nichts aus der Vergangenheit und das seit heute Mittag. Die Urlaubseinstell ung wurde von uns daraufhin herausgenommen, aber es erscheint kein einziger Artikel für den Kunden.
Es gibt keinerlei Möglichkeit zu erkennen, ob die Verkauserlaubni s nun wieder erteilt wurde, oder noch nicht, aber auch keine Information, wie lange es ungefähr dauert. Der Antrag, der die ungefähre Uhrzeit heute Abend genannt hat, die leider ohne Antwort verstrich, ist wie gesagt, genauso wie alle anderen Performance"fäl le" verschwunden.
Es passiert alles in der denkbar schlechtesten Zeit gerade und ich weiß finanziell nicht weiter.
Es ist das Schlimmste, was mir jemals passiert ist, aber das Allerschlimmste ist die völlige Ungewissheit die man hat.
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Bei Amazon haben wir uns damals angemeldet, aber gleich wieder abgemeldet, weil uns das System zu kompliziert und die Gebühren zu hoch waren. Folge daraus war, das Amazon uns über ein Jahr die Gebühren vom Konto eingezogen hat, wir uns aber jeden Monat die Lastschrift zurückgeholt haben. Auf emails wurde über ein Jahr nicht reagiert.
Als nächstes überlegen wir ebay zu verlassen, Provision auf Versandkosten, keine guten Rankings wenn man als kleiner Händler Versandkosten nehmen muss oder nicht an "ebay plus" teilnimmt usw. Lass doch die Kunden selber entscheiden, bei wem sie kaufen. Wozu sind denn die Bewertungen da ? Die Umsätze werden auch immer schlechter. Nun haben wir uns bei hood.de angemeldet und in einem Monat keinen einzigen Kauf generiert. Auch hier folgt wieder die Abmeldung.
Kennt jemand gute Alternativen zu ebay und co, aber noch niemand hat es ernsthaft geschafft das Monopol von ebay und Amazon zu kippen.
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Naja, nach so 9 Tagen habe ich endlich eine vernünftige, sehr freundliche Mitarbeiterin bei der Service-Hotline erwischt, die irgendwie über's Backend es geschafft hat, dass ich mich wieder einloggen konnte. Wieso die 5 Mitarbeiter vor ihr, mit denen ich die Tage zuvor telefoniert habe, das nicht schaffen konnten...keine Ahnung. Sehr, sehr ärgerlich und ich stimme dem Satz "Amazon hat in diesen Fällen wieder einmal gezeigt, welche Macht das Unternehmen über die Shops der Händler hat." zu, weil uns waren die Hände gebunden und es gab keinen richtigen Ansprechpartner .
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