Airbnb wirbt mit unvergesslichen Reiseerlebnissen und spannenden Städtetrips. Dass dabei private Nutzer ihren Wohnraum zahlungsbereiten Touristen zur Verfügung stellen, stößt vielen Städten allerdings auf. Auch Amsterdam ergreift nun härtere Maßnahmen gegen die Unterkunft-Vermittlung.
Amsterdam macht ernst und will der Buchung und Vermietung privater Unterkünfte durch Online-Anbieter wie Airbnb Einhalt gebieten. Dazu haben die Behörden der Stadt ein Konzept und neue Regeln erarbeitet, die ab dem 1. Oktober 2017 in Kraft treten sollen und mit harten Sanktionen gegen die Nutzer aufwarten. Wie Heise berichtet, müssen Airbnb-Vermieter aus Amsterdam mit horrenden Strafen rechnen, wenn sie ihre Wohnungen ohne Registrierung an Touristen vermieten: Die Rede ist von Strafen in Höhe bis zu 20.500 Euro.
Auf Basis der neuen Registrierungs- bzw. Meldepflicht sind Bewohner von Amsterdam dazu gezwungen, ihre Vermietungstätigkeit auf Airbnb oder ähnlichen Plattform bei den entsprechenden Behörden zu melden. Wer dies versäumt, muss mit genannten Geldstrafen rechnen. Nötig sei eine solche Verschärfung der Regeln auch zum Schutz der Anwohner. Denn wie auf Heise weiter zu lesen, gibt es immer mehr Klagen „über die Zweckentfremdung von Wohnraum und starke Belästigung durch Touristen“.
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