Wie das Bundeskriminalamt jetzt bei einer Konferenz in Berlin bekannt gab, gingen alleine im Jahr 2016 Schäden in Höhe von rund 51 Millionen Euro auf das Konto von Cyber-Kriminellen. Die Dunkelzahl könnte aber durchaus höher liegen. Das BKA will der professionalisierten Cyber-Kriminalität nun aktiv durch die Zusammenarbeiten mit Behörden und anderen Organisationen entgegentreten.

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Grund für die erheblichen Schäden sind die zunehmende Professionalität und Organisation der Kriminellen, die das Geschäft blühen lassen. Auch der Handel mit Drogen und Waffen verlagert sich von dunklen Nebenstraßen immer mehr in das World Wide Web. Das Industrieland Deutschland ist von Cyber-Crime besonders betroffen, aber auch Privatpersonen müssen vermehrt um ihr Hab und Gut fürchten. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW bekannt gab, erlitten private Haushalte im Jahr 2015 Verluste in Höhe von 3,4 Milliarden Euro.
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