Die Berliner StartUp-Schmiede Rocket Internet hat seine Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vorgestellt. Oliver Samwer und Finanzchef Peter Kimpel versuchten dabei, positive Stimmung zu versprühen – auf die versprochenen Gewinnen warten die Aktionäre allerdings immer noch vergebens.

© Rocket Internet
Oliver Samwer und sein Finanzchef Peter Kimpel warteten mit einer guten Nachricht für die Aktionäre auf: Die größten Beteiligungen der Berliner StartUp-Schmiede Rocket Internet können für das vergangene Jahr weiteres Wachstum verzeichnen. Zudem zeigte sich ein „Fortschritt auf dem Weg zur Profitabilität“ – will heißen, die Unternehmen haben weniger Verluste gemacht. Insgesamt stieg der Umsatz der fünf wichtigsten Unternehmen im Portfolio von Rocket Internet um 29 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Die Ebitda-Marge verbesserte sich um rund 16 Prozent – liegt aber immer noch bei -15 Prozent.
„Im Jahr 2016 haben unsere größten Beteiligungen sich weiter der Profitabilität angenähert, während sie weiteres Wachstum erzielen konnten“, fasst Oliver Samwer die Jahreszahlen zusammen. Doch die Aktionäre, die schon länger auf die erhofften Gewinne warten, nahmen diese Nachricht nur bedingt begeistert auf. Wie Gründerszene berichtet, verzeichnete die Rocket-Internet-Aktie ein leichtes Minus am Dienstagmorgen.
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