Das ECC Köln hat sich in einer neuen Studie mit dem Thema Crosschannel-Services und deren Beliebtheit bei den Kunden auseinandersetzt. Das Ergebnis: Nur sechs Prozent aller in Deutschland getätigten Käufe sind echte Crosschannel-Abschlüsse. Der Grund? Die meisten Kunden sind schlichtweg nicht mit den angebotenen Diensten vertraut.

© Chinnapong - Shutterstock.com
Crosschannel-Service sind weiterhin ein großes Thema und werden so schnell wohl auch nicht aus der Mode kommen. Doch wie nehmen die Kunden diese Angebote der Multichannel-Händler eigentlich an? Mit dieser grundlegenden wie wichtigen Frage hat sich das ECC Köln auseinandergesetzt – mit einem ernüchternden Ergebnis, denn laut der Studie sind gerade mal sechs Prozent der hierzulande getätigten Käufe echt Crosschannel-Käufe.
Trotz der recht mauen Crosschannel-Nutzung findet diese Shopping-Möglichkeit laut der ECC-Studie auch weiterhin recht großen Anklang bei Händlern. 115 der 179 umsatzstärksten deutschen Handelsunternehmen sind Multichannel-Händler und dementsprechend mit mehr als einem Vertriebskanal aktiv. Dabei ist vor allem der Anteil an Multichannel-Händlern gestiegen, die kanalverzahnende Service-Angebote wie Click & Collect beziehungsweise „In-Store“-Bestellungen anbieten. Lag die Zahl im Jahr 2015 noch bei 49 Prozent, ist sie mittlerweile auf 71 Prozent nach oben gegangen.

© ECC
Kommentar schreiben