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Aus für Shopping-Club: Amazon schließt BuyVIP

Veröffentlicht: 10.04.2017
imgAktualisierung: 23.06.2022
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
10.04.2017
img 23.06.2022
ca. 2 Min.
Amazon scheint mit seinem hauseigenen Shopping-Club gescheitert zu sein. Das Portal soll schon bald schließen.


Für gewöhnlich ist Amazon erfolgsverwöhnt und muss nur selten Niederlagen einstecken. Doch wie es scheint, hatte das Unternehmen mit seinem hauseigenen Shopping-Club „BuyVIP“ nur wenig Erfolg. Glaubt man aktuellen Medieninformationen, so steht der Club kurz vor seinem Aus.

Mode: Kleidung und Accessoires
© 918 – shutterstock.com

Amazon BuyVIP sollte zu den ersten Adressen für Online-Kunden gehören, wenn es um Mode geht. Und nicht nur das: Durch den Status eines Clubs sollte die Amazon-Plattform mit Exklusivität werben, ohne dabei den Geldbeutel der Shopper zu sprengen. Denn BuyVIP fokussierte sich beim Sortiment auf preisreduzierte Markenprodukte im Fashion-Bereich.

Leider scheint dieses Konzept eines luxuriösen Schnäppchen-Portals bei den Kunden nicht wirklich angekommen zu sein. Wie Neuhandeln schreibt, habe Amazon im Gespräch mit dem Portal bestätigt, dass der Shopping-Club „tatsächlich keine Zukunft mehr“ habe.

BuyVIP: Amazons Shopping-Club soll im Mai 2017 schließen

Im Einzelnen habe ein Sprecher aus dem Hause Amazon kommentiert, dass man im Rahmen von Amazon BuyVIP an einem Einkaufserlebnis gearbeitet habe, das die Kunden anspricht und überzeugt. Schaffen wollte man dies mit „einer ständig wachsenden Auswahl, innovativen Features und ausgezeichneten Deals“, so Neuhandeln weiter. Doch an diesem Ziel sei Amazon nun gescheitert. Der Shopping-Club BuyVIP konnte demnach nicht profitabel betrieben werden, sodass nun die Konsequenzen gezogen werden.

Obwohl ein genauer Termin für die Schließung des Shopping-Clubs nicht bestätigt sei, wird gerüchtehalber der 31. Mai 2017 ins Auge gefasst.

 

Veröffentlicht: 10.04.2017
img Letzte Aktualisierung: 23.06.2022
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Philly
11.04.2017

Antworten

Es sind eben keine echten Shopping-Clubs, es wird alles mögliche verramscht, ständig "Sale" und Outlet etc. Erst fand ich das toll (auch bei brands4friends) , mittlerweile kaufe ich dort und auch bei Buyvip fast gar nicht mehr, es ist mir zu unübersichtlich geworden.

Venteprivée, zuerst für mich der unattraktivste Club, weil die kein Outlet wollten und auch relativ unflexibel wirkten, ist mittlerweile der einzige Shopping-Club mit wirklich attraktiven Marken und Preisen. Und das eben nicht alle Tage, es hat noch etwas Exclusives. Und genau das macht die Attraktivität aus. Auch brands4friends bzw. ebay soll überlegen, den Shopping-Club einzustellen. Vor Jahren noch undenkbar - jetzt verständlich. Vor der Übernahme durch ebay absolut attraktiv, jetzt nur noch Massen- und z. T. Billigware.
Readoz
11.04.2017

Antworten

Im Frankreich gibt es über 50 Shopping-Clubs, die alle möglichen Waren anbieten. In Deutschland sieht die Sache anders aus: nur ca. 14 Clubs teilen den Markt unter sich auf (s. kumk.de o.ä.) Und auch ohne Buyvip gibt es noch Alternativen