Über 2.000 riskante Produkte wurden 2016 über das EU-Warnsystem Rapex gemeldet. Rückrufaktionen, Verkauf- und Importstopps waren die Folge. Doch online werden solche gefährlichen Produkte weiter verkauft – ein enormes Problem für die EU-Verbraucherschützer. Doch es gibt Hoffnung.
Kommentar schreiben
Antworten
1. Mir sind aktuell min. 2 Fälle bekannt wo laut (nachvollziehba rer) Aussage des Herstellers Rapex-Meldungen von Ländern wie Bulgarien veranlasst wurden aber der Test aufgrund einer für dieses Produkt nicht vorgesehenen Norm bzw. Aufgrund falscher Montage des Produktes eine Meldung herausgegeben wurde obwohl das Produkt in Ordnung ist. Der Hersteller bekommt diese Meldung aber nicht zeitnah gelöscht.
2. Wenn ein Produkttest (hier war Malta der Herausgeber, zu dem Ergebnis kommt "ernsthaftes Risiko" im März 2016 und die Rapex Meldung dazu im Dezember 2016 erfolgt, dann ist da sicher auch noch nachzubessern.
3. Spielsachen sind eines der führenden Produkte bei den Rapex-Meldungen . Glücklicherweis e ist in Deutschland verkauftes Spielzeug verhältnismäßig selten betroffen, und neben den sicher ernstzunehmende n Meldungen über gefährliche Cemikalien in Kinderprodukten gibt es auch Meldungen wo dann das Produkt das ernsthafte Risiko hat das eine Spielzeug in der höchsten Lautstärkestufe zu laut ist.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Den Namen eines verbotenen Produktes zu googlen und dann alle Online-Händler anzuschreiben bzw. anzuzeigen, die dieses Produkt anbieten, stelle ich mir deutlich einfacher vor.
Mich als Online-Händler nerven diese pauschalen Aussagen, die suggerieren, dass wir noch mehr Regulierung und noch mehr Vorschriften bräuchten.
Die schiere Masse an online-Läden ist Schuld?
Da Verträge mit nur 3 online-Händlern bereits der große Erfolg sind, scheint es wohl weniger die Anzahl als vielmehr die Marktmacht der globalen Riesen zu sein....
Ihre Antwort schreiben