Windeln.de erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 194,8 Millionen Euro und konnte diesen somit im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent steigern. Dennoch meint Mitgründer und Vorstandsmitglied Alexander Brand: „Wir sind selbst nicht zufrieden mit 2016.“ Doch warum?

© Yuganov Konstantin - Shutterstock.com
Der Online-Händler für Baby- und Kleinkindartikel Windeln.de hat seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 präsentiert und zeigt sich mit diesen insgesamt nur mäßig zufrieden. So konnte das Unternehmen seinen Umsatz von 161,0 auf 194,8 Millionen Euro und folglich um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Das lag insbesondere am letzten Quartal des Jahres, denn dort ging der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um 25 Prozent nach oben und lag am Ende bei 57,1 Millionen Euro. Damit war das Quartal das bisher stärkste seit der Unternehmensgründung.
Dennoch ist Windeln.de nur bedingt glücklich über die Zahlen. Das Segment „German Shop“ erreichte mit 139 Millionen Euro einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Die Sparte umfasst auch das China-Geschäft, das aufgrund „regulatorischer Änderungen für das Cross-Border-E-Commerce-Geschäft […] im zweiten Quartal und der in 2016 vollzogenen ERP-Einführung“ zu Umsatzeinbußen geführt haben soll.
Kommentar schreiben