Wo Online-Händler seit vielen Jahren tief in die Welt der Digitalisierung abgetaucht sind und Kunden mit einer Vielzahl von digitalen Features und Services locken, haben viele Handwerker immer noch Nachholbedarf. Doch neue Studien zeigen, dass es langsam Fortschritte gibt.
Eine neue Studie des Digitalverbandes Bitkom zeigt: Es tut sich was im Dienstleister-Bereich. Immer mehr Handwerker wollen den digitalen Wünschen ihrer Kunden nachkommen und bieten daher selbst zunehmend digitale Services an. So ist bereits mehr als ein Viertel der deutschen Handwerksbetriebe in Deutschland (26 Prozent) in sozialen Netzwerken aktiv, um hier mit Kunden oder Partnern in Kontakt zu treten. Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) greift auf spezielle Kundenportale im Internet zurück – zum Beispiel eigene Websites oder Portale externer Anbieter.
Auch Online-Meetings oder Videokonferenzen sind zumindest in einigen wenigen Handwerksbetrieben kein Fremdwort mehr – rund jeder zehnte Betrieb (12 Prozent) greife auf entsprechende Online-Dienste zurück. Trauriges Schlusslicht in Sachen Digitalisierung: Nur drei von 100 Handwerker „betreiben einen eigenen Mikroblog oder twittern“, schreibt Bitkom weiter.
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