Paukenschlag für Rocket Internet: Die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik AB will die Hälfte seiner Aktien an der Berliner StartUp-Schmiede loswerden. Die Ankündigung hatte deutliche Auswirkungen auf den Kurs des Unternehmens. Update: Kinnevik habe den Aktienverkauf Medienberichten zufolge bereits vollzogen.

Alexander Kudlich, Oliver Samwer und Peter Kimpel (v.l.n.r.) beim Börsengang im Jahr 2014 (Foto: Rocket Internet
Diese Nachricht dürfte Oliver Samwer kaum erfreuen: Die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik, die zu den Großinvestoren von Rocket Internet gehört, will insgesamt 10,9 Millionen Aktien an der Berliner StartUp-Schmiede abstoßen. Das entspricht rund 6,6 Prozent der Anteile, wie Kinnevik mitteilt, und damit die Hälfte der Aktien, die die Schweden an Rocket Internet halten. Den Aktienverkauf soll die Investmentbank Bank of America Merrill Lynch übernehmen.
Kinnevik äußerte sich allerdings nicht zu den Gründen für den Aktienverkauf. Das Unternehmen könne laut t3n.de allerdings noch weitere Anteile in Zukunft veräußern. Im aktuellen Fall sollen die Aktien zum Stückpreis von 19 bis 20 Euro verkauft werden, schätze Merrill Lynch.

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