Derzeit scheint es zu Problemen auf dem Amazon-Marktplatz zu kommen, durch die zahlreiche Händler-Konten offenbar sogar vor der Schließung stehen oder bereits suspendiert wurden. Die Händler zeigen sich äußerst beunruhigt.

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Zahlreiche Amazon-Händler scheinen derzeit von technischen Problemen betroffen zu sein, die mitunter bis zur Suspendierung ihrer Konten führen. In den Verkäuferforen von Amazon häufen sich seit gestern Berichte von Händlern dazu. Dabei geht es offenbar um angeblich verspätete Lieferungen, die bei den Händlerkonten auftreten. Eine Händlerin berichtet davon, dass in 18 Fällen ein falsches Versanddatum von Amazon angezeigt wurde, als in der Sendungsverfolgung festgehalten ist. Dadurch sei es zu einer Verspätungsrate von 20 Prozent gekommen, in deren Folge es zur Suspendierung des Kontos kam – sogar für ihre FBA-Artikel.
Auch andere Händler wollen bereits von Suspendierung aufgrund technischer Probleme betroffen gewesen sein. Ein Händler schreibt, dass er Umsatzverluste im mittleren vierstelligen Bereich hinnehmen muss, ein anderer schätzt die Umsatzeinbrüche durch fehlende Buy Boxen und nicht angezeigte Werbung auf 70 Prozent ein. Andere beschreiben, dass ihre Konten zwar als gefährdet gekennzeichnet seien, Amazon aber ein technisches Problem bestätigt habe und es deshalb wohl keine Konsequenzen zu befürchten gebe.
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Der Brüller war jedoch folgende E-Mail:
(..)
" daher kann ich mich bei Ihnen nur in Namen vün Amazon für die entstandenen Unannehmlichkei ten entschuldigen.
(..)
Die Fachabteilung wird Sie dann wahrscheinlich für den Premium Versand wieder Freischalten. Allerdings kann ich Ihnen dass nicht Versprechen, da die Entscheidung bei der Fachabteilung liegt."
Bedeutet:
Fehler von AMAZON, jedoch kann man mir nicht versprechen das man das behebt. Nach knapp 1 Woche wurde der Fehler übrigens behoben.
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ich kämpfe seit Oktober 2016 um mein Konto. Seit nunmehr 2 Wochen wieder Online.
Die Amazon -Performance Abteilung hat ihren Sitz in Indien ! Anfragen aus der ganzen Welt werden dort mit Google-Übersetz er Übersetzt und wenn in der Übersetzung bestimmte Schlüßelwörter nicht vorhanden sind, werden die Anträge sofort mit der Standartmail " Ihr Massnahmenplan ist nicht vollständig.... blablabla abgelehnt. Ich habe 8 Anträge gestellt und nach richtiger Formulierung, bin ich jetzt wieder Online.
Mein Umsatzverlust bis jetzt ca. 6500,- € .
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Es empfiehlt sich in jedem Fall den Amazon Support zu kontaktieren und einen Support Fall öffnen zu lassen, damit man im Zweifelsfall einen Nachweis hat.
Ich kann nicht sagen ob wir dadurch Umsatz verlieren. Nach telefonischer Aussage einer Amazon Support Mitarbeiterin sind über 90% der Accounts betroffen. Ob diese Zahl zutrifft kann ich natürlich nicht belegen.
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Genial war die Aussage des Support auf den erneuten Versuch eine Lösung für das Proböem zu bewirken: "Wenn das Problem erst seit 2 Tagen besteht, dann können wir es auch nicht beschleunigen. Sie müssen den Kollegen auch schon mal eine Woche Zeit geben, das Problem zu beheben!!! Und vielleicht haben Sie ja Glück, dass bereits nach einer Woche die Quote korrekt angezeigt wird, ansonsten müssen Sie sich noch mal melden!!!
Leider scheint Amazon oder der Amazonsupport von Monat zu Monat Händlerunfreund licher zu werden. Eine wirkliche Hilfe kann keiner der Kollegen bieten die telefonisch erreichbar sind, was die "ehrlichen" unter den Supportleuten auch offen zugeben.
Und eine Art von " Entschuldigung " seitens Amazon haben wir noch nie erlebt, egal wie Groß das Problem war was Amazon uns als Händler geschaffen hat. Daran sieht man leider auch, dass man als Händler für Amazon nur "das Mittel zum Zweck" und kein Geschäftspartne r ist.
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Amazon hat im Bereich der Metriken mehr als eine Baustelle. Augenscheinlich immer da, wo externe Daten - das gilt im Besonderen für Daten zu Paketlaufzeiten etc. - verarbeitet werden müssen. Das gilt für die Rate verspäteter Lieferungen, für die Rate pünktlicher Lieferungen und ebenfalls für Metrik nach der die Berechtigung zum Premiumversand berechnet wird. Letzteres Problem besteht seit mehr als einem Jahr.
In besonderem Maße problematisch erscheint mir, das niemand die Möglichkeit hat, diese falschen Daten in irgendeiner Weise manuell zu korrigieren und die Verkäuferperfor mance in Kenntnis der Probleme unbeirrt Aktionen auslöst.
Amazon selbst dürfte davon wohl kaum betroffen sein :-)
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