„Der digitale Vertrieb steckt in weiten Teilen des Mittelstands nach wie vor in den Kinderschuhen“, erklärt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der Förderbank KfW. Damit fasst er recht treffend die Studie seines Unternehmens zusammen, denn der deutsche Mittelstand scheint sich mit dem E-Commerce noch nicht wirklich anfreunden zu können.

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Wie gut ist der deutsche Mittelstand im E-Commerce angekommen? Mit dieser grundlegenden Frage hat sich die Förderbank KfW in einer Studie auseinandergesetzt und dabei festgestellt, dass lediglich 16 Prozent der Mittelständler auf den digitalen Handel setzen. Diese erwirtschaften insgesamt 153 Milliarden Euro im Jahr, was laut der entsprechenden Pressemitteilung nur vier Prozent der Gesamtumsätze der mittelständischen Wirtschaft darstellt. Die vergleichsweise höchsten Umsätze werden dabei im B2B-Geschäft erzielt (144 Milliarden Euro).
Gerade mal 13 Prozent der mittelständischen Dienstleister sind im E-Commerce aktiv. Der Umsatzanteil liegt bei insgesamt 17 Prozent. Etwas anders sieht es dafür bei den Handelsunternehmen aus, denn jeder dritte Einzel- beziehungsweise Großhändler betreibt E-Commerce. Hier wiederum liegt der Anteil des digitalen Umsatzes am Gesamtumsatz der Branche bei 25 Prozent.
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