Radeberger-Gruppe will Online-Geschäft forcieren

Veröffentlicht: 03.02.2017
imgAktualisierung: 03.02.2017
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
03.02.2017
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Radeberger will das Online-Geschäft künftig forcieren und konzentriert sich dabei auf Online-Lieferservices. Entsprechende Zukäufe sollen den Ball ins Rollen bringen.


Auch dank Zukäufen von entsprechenden Dienstleistern will die Radeberger-Gruppe das Online-Geschäft künftig forcieren, um den Zugang zu den Konsumenten zu sichern.

Radeberger

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Wer Bier verkauft, sollte in Deutschland doch eigentlich keine Probleme haben, oder? Die Branche befindet sich allerdings in einer schwierigen Phase, in der auf traditionellen Wegen kaum noch große Zuwächse zu verzeichnen sind. Die Radeberger-Gruppe steigerte ihren Gesamtumsatz im vergangenen Jahr zwar um moderate 1,5 Prozent, stagnierte aber beim Getränkeabsatz mit einem Prozent weniger als im Vorjahr. Auch, wenn ein Grund dafür der Ablauf der Lizenz von Corona war, will man sich auf den soliden Zahlen nicht ausruhen.

Zukäufe für Online-Lieferservice

Dr. Niels Lorenz, Sprecher der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe, fordert, dass die gesamte Branche ihre Kunden besser kennen lernen müsse und forciert daher einen größeren Fokus auf das Online-Geschäft. Neben der Beteiligung an der Social-Media-Agentur OnlineDialog hat man den Dienstleister Gastrofix und den Büro-Lieferservice A&O Getränke übernommen. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Zusammenschluss von DurstExpress und A&O Getränke ein ideales Fundament im wachsenden Online-Bestell-, und Express-Liefergeschäft schaffen, das uns den Zugang zu unseren Konsumenten sichern wird“, so Lorenz.

Der Zugang zum Konsumenten auf neuen Wegen ist für Lorenz der Kern einer erfolgreichen Zukunftsstrategie. Die hohen Wachstumsraten im Online-Handel sollten eine Warnung für die Branche sein, denn für Lorenz wächst im Internet bislang nicht vorhandene Konkurrenz heran: „Machen wir uns nichts vor: Während wir uns in der Branche gerade noch feiern, hat der ein oder andere Online-Händler bereits die Datenmaschine angeworfen – und lernt unsere Konsumenten mit allen Risiken für unser Geschäft in wenigen Monaten besser kennen als wir in Jahrzehnten. Das dürfen wir nicht verschlafen.“

Veröffentlicht: 03.02.2017
img Letzte Aktualisierung: 03.02.2017
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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