Die Anzahl an Finanzierungsrunden für vielversprechende StartUps in Deutschland stieg im letzten Jahr um 17 Prozent von 417 auf 486. Insgesamt erhielten die Jungunternehmen jedoch knapp eine Milliarde Euro weniger als 2015. Im Vergleich der Bundesländer befindet sich abermals die deutsche Hauptstadt auf dem ersten Platz.

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Im letzten Jahr konnten sich StartUps in Deutschland erheblich weniger Geld sichern, als dies noch 2015 der Fall war. Zu diesem Ergebnis kommt das StartUp-Barometer, das von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young durchgeführt wurde. So ging der Gesamtwert der Finanzierungsrunden um fast ein Drittel von 3,2 auf 2,2 Milliarden Euro zurück, wie es in der entsprechenden Pressemitteilung heißt. Das Erstaunliche dabei: Es erhielten gleichzeitig weitaus mehr StartUps Investitionen. Die Zahl stieg hier von 417 auf 486, also um 17 Prozent.
Im Vergleich der Bundesländer untereinander befindet sich – nur bedingt überraschend – Berlin auf Platz eins. Die dort ansässigen StartUps erhielten 2016 insgesamt 1,1 Milliarden Euro bei 220 Finanzierungsrunden. Dafür muss die deutsche Hauptstadt im europaweiten Vergleich die Spitzenposition abgeben, denn 2015 befand sich Berlin mit einem Investitionsvolumen von 2,2 Milliarden Euro auf dem ersten Platz in Europa und belegt nun Platz vier. Neuer Spitzenreiter ist heute dafür London mit etwa 2,2 Milliarden Euro.
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