Amazon weiß sein Vendor-Programm gut anzupreisen und wird gewiss nicht müde, die vielen potenziellen Vorteile für Online-Händler aufzuzeigen. Doch es zeigt sich: Nicht alle Händler gehen mit wohligem und zufriedenem Gefühl aus dieser Erfahrung heraus. Ein Händler berichtet – über die guten Seiten und schließlich aber den Abbruch des Vendor-Versuchs…
Mit Vendor hat Amazon ein Programm ins Leben gerufen, das Händlern eine Alternative zum normalen Handelsalltag bietet. Im Zuge von Vendor werden Anbieter bekanntermaßen selbst zum Lieferanten von Amazon und beliefern das Unternehmen mit den eigenen Produkten. Die vielen potenziellen Vorteile des Vendor-Programms hat Amazon auf seiner Website recht übersichtlich zusammengefasst: Diese sollen von erhöhten Konversionsraten über verbessertes Marketing bis hin zu detaillierteren Analysen oder einer vereinfachten Auftragsabwicklung reichen.
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Wir verkaufen seit ca. 1 Jahr Kosmetik über Amazon Vendor.
Am Anfang hat sich das noch gut angehört. Eine Schulung in München, ein Ansprechpartner in München, der sich sogar proaktiv gekümmert hat. Als das Sortiment eingerichtet war, fing der Wahnsinn an.
Plötzlich keine Antwort mehr vom Ansprechpartner in Deutschland.
Minimale Waren-Mengen müssen in tschechische oder polnische Lager geschickt werden - natürlich auf eigene Kosten.
Wir schicken jede Bestellung am selben Tag in perfektem Zusand los - trotzdem bei jeder 2. Bestellung die Rückmeldung von Amazon, dass Ware fehlt oder defekt ist, oder gar nicht angekommen ist. Ohne irgend einen Beleg dafür.
Und dadurch willkürliche und nicht nachvollziehbar e Abzüge bei den Zahlungen.
Das Schlimmste ist, dass man keinerlei Handhabe hat.
Man hat natürlich keinen Ansprechpartner mehr. Man muss einen Case öffnen, der immer und ausschließlich im Sande verläuft. Es kommt eine unverständliche Standardantwort zurück, halb indisch, halb deutsch, wahrscheinlich automatisch generiert.
Man hat keine Chance, an einem Fall dran zu bleiben und irgendwie am Ende zu lösen.
Amazon ist eine kranke und krankmachende sich selbst ernährende Fressmaschine.
Wir werden jetzt kündigen und hoffen, dass der Schrecken schnell ein Ende hat.
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Danke für die Kommentare, sehr aufschlussreich und ernüchternd.
Wir sind als Vendor eingeladen und werden das demnächst noch einmal. Vorerst hatten wir abgelehnt, da wir nicht in allen Belangen genügend vorbereitet sind. Bisher stimmt alles aus dem Eingangstext steht, wie „freundlich, schnelle Beantwortung aller Fragen – Auflistung der vielen Vorteile – möglichst alle Produkte – Lieferung Deutschland, Polen, Tschechien“.
Allein kostenfreie Lieferung bei gleichem Preis für Lieferungen nach DE / PL / CZ ist schon ein Bolzen.
Bereits im Anhang zur Einladung steht „es kann zu Abzügen kommen“. Da brauch ich nun nicht mehr nachfragen, was damit gemeint ist.
Was Daniel schreibt ist der absolute Hammer.
Dann wählen wir lieger die kleineren Brötchen anstelle des Ruin.
@Thomas
Bist du ein Mitarbeiter von Hood.de?
Statt überall vereinzelte Werbekommentare zu hinterlassen, müsste Hood.de mal richtig investieren, vielleicht in ein TV-Werbe-Kampag ne, damit auch Käufer kommen.
Du schreibst was von 10 Mill. einfacher. Hast aber vergessen zu schreiben, dass du dort nur 1/100-tel Umsatz machst gegenüber Amazon. Zumindest war es bei uns so.
Es nützt nicht viel, wenn alles besser ist, aber nichts verkauft wird.
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1. Hood hat nur 4-6 % Beteiligung ( Amazon 15 % )
2. Nur Deutscher Support ( Freundlich, sehr hilfsbereit )
3. 10000000x einfacher ein Produkt hochzuladen.
Hoff ich konnte helfen.
MFG
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Auch wir haben unsere Probleme mit Vendor Central. Deshalb wollen wir unser Konto so schnell wie möglich deaktiviere.
In unserem Vertrag steht, dass wir Ende des Jahres schriftlich Kündigen müssen.
Leider finde ich keine E-Mail Adresse oder Adresse wo ich das hinsenden muss.
Vielleicht kann mir jemand weiter helfen.
Vielen Dank im Voraus & eine schöne Woche!!
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Ein Amazon Mitarbeiter hat uns daraufhin geschrieben:
"Bestandsberichtigungen (oder Zahlungskürzung en wie Sie sie nennen) treten im Rahmen der normalen Lagerhaltung Ihrer Bestände auf. Von Zeit zu Zeit wird bei unserer periodischen Bestandsaufnahm e festgestellt, dass Artikel nicht am erwarteten Ort vorhanden oder beschädigt sind ("verloren gegangen") oder an einem unerwarteten Ort gefunden werden ("gefunden"). Am Monatsende stimmen wir diese Beträge ab und berichtigen Ihr Konto, so dass Ihnen jegliche Nettoverluste (oder Nettogewinne) auf Ihrem Konto für den betreffenden Monat erstattet (oder belastet) werden.
Beispiel für eine Korrektur (gefunden/verlo ren gegangen): Sie liefern uns 10 Artikel und durch unsere Lagerhaltung werden diese 10 Artikel auf zwei Regale verteilt, so dass jeweils 5 Stück pro Regal lagern sollten. Der Lagermitarbeite r verteilt jedoch unplanmäßig in ein Regal 4 Stück und in das andere Regal 6 Stück. Wenn wir nun unsere Inventur durchführen, stellt der Mitarbeiter fest, dass in dem einen Regal 6 Stück stehen, obwohl hier nur 5 Stück stehen sollten.
Somit erhalten Sie in Ihrem Verkaufsbericht eine Korrektur von +1 Stück, da der Titel an diesem Ort unerwartet aufgefunden wird. Das bedeutet jedoch auch, dass bei der Inventur des Regals mit den 4 Stück festgestellt wird, dass hier 1 Exemplar fehlt, daher wird es hier wieder eine - Korrektur in Ihrem Verkaufsbericht geben. Die Korrekturen können in unterschiedlich en Monaten vorkommen. "
Auf meine Antwort hin merkte er dann, was er gemacht hatte:
Er hatte beschrieben, dass Amazon systematisch betrügt. Nach BGB ist der Gefahrenübergan g nach Übergabe durch den Spediteur.
Zumal der Fall "Gefunden und dann Ihrem Konto gutgeschrieben" in 2 Jahren noch nie vorkam!
Hat schon jemand mal dran gedacht, Amazon wegen solchen Verhaltens abzumahnen?
Oder einen gerichtlichen Mahnbescheid zuzustellen?
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AMAZON - Business - 4,5 Monate konnte ich kein Produkt hochladen , die Support MA -nett jedoch mit schwachem Deutsch. Die Mitarbeiter aus München melden sich am Anfang zwar, jedoch ich kann ja nicht jedes Mal um die Hilfe bitten, weil das System meine Daten nicht annimmt. Als Info - die Produkte können nicht manuell platziert werden , sondern nur über die Excel -Datei ( inkl Fotos!).
AMAZON -VENDOR - Grotten schlecht - das System übernimmt willkürlich die Textbausteine und kreiert einen eigenen Produkttitel zB
"Tasse c532- 09825 3 teil,10x12 keine Warhinweise,kei ne Batterien "
Jedes Mal musste ich Support anschreiben und um die Änderung bitten.
Nach 4 Tagen sind die 4 ( vier !!!) Produkte immer noch nicht 100% beschrieben worden und vor allem nicht aktiviert worden = " Derzeit nicht verfügbar" steht in dem Text.
Schulungen von VENDOR - Online - die Lektorin mit einem so starken Akzent , der verhindert hat den Inhalt zu verstehen.
FAZIT - die ganze AMAZON - Story ist mir diesen Ärger absolut nicht wert!.
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